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AWO eröffnet Kinderkrippe Neubiberg

Von links: Architekt Jun Yu, AWO-Geschäftsführer Michael Wüstendörfer, Bürgermeister Günter Heyland, Architekt Wolfgang Albrecht, Krippenleiterin Selina Fuhrmann, stellvertretende Landrätin Susanna Tausenfreund, Karl Heinz Eisfeld (Geschäftsführer vhs SüdOst), Krippenleiterin Iris Dillinger und AWO-Kreisvorsitzender Max Wagmann. Foto: Schunk

Ein neues Haus mit Herz für große und kleine Entdecker

AWO Kreisverband München-Land e.V. weiht erstes eigenes Bauprojekt ein: Kinderkrippe Neubiberg öffnet mit rund 100 Gästen seine Türen

Eine perfekte Premiere feierte der AWO Kreisverband München-Land e.V. in Neubiberg: Dort weihte er seine erste, selbst gebaute Einrichtung ein. Träger sind die AWO und die Gemeinde Neubiberg.

Rund 100 Gäste waren der Einladung von Max Wagmann und Michael Wüstendörfer gefolgt, darunter die stellvertretende Landrätin Susanne Tausendfreund, Bürgermeister Günter Heyland und Karl Heinz Eisfeld, Geschäftsführer der vhs SüdOst. Die Bildungseinrichtung für Erwachsene ist in das Untergeschoss der Kinderkrippe gezogen – kleine und große Entdecker befinden sich nun also unter einem Dach.

„Unser erstes Bauprojekt haben wir gut über die Bühne gebracht“, freute sich der Kreisvorsitzende Max Wagmann. Zeitplan und Kostenrahmen seien nicht überschritten worden. „Wir können also nicht nur den Bereich Kindertagesstätten, sondern auch Bauprojekte stemmen“, resümierte Wagmann. Er dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und kündigte an, dass die Kinderkrippe Neubiberg nur der Startschuss gewesen sei. „Wir wollen auch in diesem Bereich noch viel bewegen und schreiten zuversichtlich in die Zukunft.“

„Eine logistische Meisterleistung“ nannte Bürgermeister Günter Heyland den Bau der Kinderkrippe, die innerhalb von zwei Jahren am Floriansanger entstanden ist. Er betonte die positive Zusammenarbeit mit der AWO, die von „überaus konstruktiver Kooperation“ und gegenseitigem Vertrauen geprägt sei.

Die Bedeutung der Einrichtung für Neubiberger Eltern würdigte Susanne Tausendfreund: „Im Hinblick auf den ab August bestehenden Rechtsanspruch für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung, ist die Schaffung dieser neuen Plätze für Krippenkinder von besonderer Bedeutung“, sagte die stellvertretende Landrätin.

Die AWO setze mit der neuen Kinderkrippe erfolgreich eines ihrer wichtigsten Ziele in die Tat um, sagte der Kreisvorsitzende Max Wagmann:

„Nämlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.“

Allein in der neuen AWO-Krippe am Floriansanger könnten bei voller Auslastung 72 Kleinkinder die ersten Schritte außerhalb ihrer Familien wagen, toben, spielen und lernen. Begleitet werden sie in diesen so wichtigen ersten Lebensjahren von einem Team um das Leiterinnen-Duo Iris Dillinger und Selina Fuhrmann. Sie freuten sich über das rege Interesse der vielen Gäste und nahmen einen symbolischen Schlüssel entgegen, den Architekt Wolfgang Albrecht ihnen überreichte.

Kathrin Mormann

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