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Aktuelles aus dem Kreisverband

Eine starke Stimme für soziale Themen

Von links: Max Wagmann, Olga Albrandt (Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern), Sabine Lindau (Geschäftsführerin der Diakonie/Inneren Mission in München und Oberbayern e.V.), Gabriele Stark-Angermeier (stellvertretende Geschäftsführerin der Caritas-Zentren München Stadt/Land), Marion Ivakko (stellvertretende Geschäftsführerin des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband München), Michael Wüstendörfer und Andreas Schultz (stellvertretende Geschäftsführung Paritätischer Bezirksverband Oberbayern). Foto: Angelika Bardehle

Sie wollen ihre Kräfte und Kompetenzen bündeln, um die sozialpolitischen Themen im Landkreis München voranzutreiben: Auf Bestreben des AWO Kreisverbands München-Land e.V. und des Caritasverbands haben sich die großen Wohlfahrtsverbände zusammengeschlossen. Als Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege (ArGe FW) möchten sie in Zukunft mit einer Stimme sprechen, fachliche Impulse geben und konkret mitgestalten.

„Wir wollen auf Augenhöhe mit der Landkreis-Sozialpolitik agieren“, sagt Michael Wüstendörfer, Geschäftsführer des AWO Kreisverbands München-Land. Gabriele Stark-Angermeier, stellvertretende Geschäftsführerin der Caritas-Zentren München Stadt/Land ergänzt, dass es auch Ziel des Zusammenschlusses sei, die Unterstützung von Menschen in Not zu gewährleisten. „Wir wissen, wo den Menschen im Landkreis der Schuh drückt“, so Stark-Angermeier, die in den nächsten zwei Jahren die Federführung übernimmt.

Bei der Gründung waren neben dem AWO-Kreisvorsitzenden Max Wagmann auch Geschäftsführer Michael Wüstendörfer (AWO), Marion Ivakko (stellvertretende Geschäftsführerin des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband München), Gabriele Stark-Angermeier (stellvertretende Geschäftsführerin der Caritas-Zentren München Stadt/Land), Sabine Lindau (Geschäftsführung Bezirksstelle München des Diakonisches Werkes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern), Olga Albrandt (Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern) und Andreas Schultz (stellvertretende
Geschäftsführung Paritätischer Bezirksverband Oberbayern) vertreten.

Die Schwerpunkte setzt die ArGe zunächst unter anderem in der Problematik des fehlenden bezahlbaren Wohnraums für sozial Schwache, den Umgang mit Asylsuchenden sowie den Fachkräftemangel im Sozialbereich. Der nächste Schritt ist nun ein Besuch bei Landrätin Johanna Rumschöttel, um die ArGe vorzustellen. „Wir hoffen auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Landratsamt“, so Stark-Angermeier. Sie strebt in Zukunft zudem eine stärkere Kooperation zwischen der freien und der öffentlichen Wohlfahrtspflege an.

Weitere Stimmen zur Gründung.

Max Wagmann: „Es war mir von Anfang an ein Herzenswunsch, diese ArGe auf die Beine zu stellen. Es freut mich, dass Geschäftsführer Michael Wüstendörfer die Gründung maßgeblich vorangetrieben hat.“

Monika Ivakko: „Wir sehen die große Herausforderung im Landkreis in der verstärkten Zuwanderung. Diese Aufgabe können wir am besten gemeinsam stemmen.“

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