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AWO Ortsverein Garching


Aktuelles

Meldung vom: 06.03.2020

Interview nach AWO-Podiumsdiskussion Soziale AntWOrten für Garching

Die von der AWO organisierte Diskussionsrunde Soziale AntWOrten für Garching am 1. März  gab den Bürgermeisterkandidaten viel Raum, um zu sozialen Themen Stellung zu nehmen.

Viele Besucher verfolgten interessiert dem Austausch der Kandidaten und den anschließenden Wortmeldungen aus dem Publikum – unter ihnen Annette Fischer mit ihren Eltern.

 

Nach der Veranstaltung fand ein außergewöhnliches Interview mit der Rollstuhlfahrerin statt, denn aufgrund ihrer Behinderung kann Annette Fischer nicht sprechen. Dennoch nutzte sie die Gelegenheit, sich mit Hilfe einer selbstentworfenen, sogenannten Sprechtafel über ihre Mutter Ulrike Fischer mit dem Vorstandsmitglied des AWO-Ortsvereins, Barbara Hoßfeld-Rotter, auszutauschen und ihre Meinung zu den angesprochenen sozialen Themen auszudrücken.

 

Interview mit Annette Fischer

Mutter und Tochter im Gespräch: Die durchsichtige Plexiglasscheibe ermöglicht dem eingespielten Team, Buchstaben und Wörter auf der durchsichtigen Tafel durch Blickkontakt zu verfolgen und Sätze zu formulie-ren, die Frau Fischer für ihre Tochter ausspricht. Die Mimik ihrer Tochter bestätigt das Gesagte oder fordert zu einem erneuten Versuch auf.

 

Auf die Frage, welche Auswirkungen die von den Bürgermeisterkandidaten diskutierten Maßnahmen bezüglich Infrastruktur und kulturelle Teilhabe älterer Menschen und Menschen mit Behinderungen auf sie und ihre Familie haben, äußerte sich Annette Fischer sehr positiv und betonte die Verbesserungen, die bereits umgesetzt wurden. Dass nahezu alle, bis auf zwei bis drei Läden barrierefrei zugänglich sind und die Straßen sehr angenehm zu überqueren sind, freut sie sehr. Sie nimmt gerne an Veranstaltungen, z.B. im Römerhof und Bürgerhaus, oder Lesungen in der Bücherei teil, denn die behindertengerechte Ausstattung und die freundliche Unterstützung von Mitbürgern und Personal erleichtern ihr den Zugang.

 

Schwachstellen bezüglich Infrastruktur sieht die „Rolli-Fahrerin“ (wie sie selbst scherzhaft betont) in den Zugängen der U-Bahnhöfe. Hier äußert sie auf die Frage, welche Maßnahmen ihr die Mobilität verbessern können, den Wunsch, dass ein zweiter Aufzug – gerade weil Garching immer schneller wächst und die U-Bahn von immer mehr Menschen benutzt wird – in den städtebaulichen Planungen für die nächsten Jahre berücksichtigt wird. Dass defekte Aufzüge für Menschen mit Behinderungen ein Stress- und Angstfaktor sind, wird leider unterschätzt und wenig beachtet. Der Artikel „Ein kaputter Lift ist erzwungene Andacht“ des Rollstuhlfahrers Max Dorner, der die Aufzug-Situation in München beschreibt, gefällt ihr besonders gut, denn der Autor und Regisseur macht sehr humorvoll auf die Missstände aufmerksam.

 

Ihr großes Interesse an Garching spiegelt sich in einer ihrer liebsten Freizeitbeschäftigungen wider: die Geschichte Garchings auf dem „Hörpfad“ verfolgen. Die fröhliche junge Frau hofft, dass dieser akustische Rundgang durch die Stadt mit den für sie gut erreichbaren Stationen weiter ausgebaut und gefördert wird.

 

Schmunzelnd fügt sie am Ende des Gesprächs hinzu: „Ein Schwimmbad fände ich toll!“

Meldung vom: 05.03.2020

Garchinger Parteien diskutieren Soziale AntWOrten für Garching

Vertreter aller sechs Parteien, die zur Kommunalwahl antreten, sind am 1. März der Einladung des Garchinger Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gefolgt, um soziale Themen zu diskutieren. Zunächst informierte der Vorsitzende Werner Landmann die Anwesenden kurz über die Geschichte des Sozialverbandes, der kürzlich sein 100-jähriges Bestehen feiern durfte. Auch der Garchinger OV existiert schon seit über 50 Jahren. Die Zahl der Einrichtungen auf Garchinger Stadtgebiet hat in den letzten Jahren zugenommen, neben der Erziehungsberatungsstelle im Römerhof und der offenen Ganztagsschule am WHG fungiert die AWO bekanntlich als Träger des größten Garchinger Kinderhauses Regenbogenvilla, zudem seit letztem Jahr auch für den Naturkindergarten nahe Obstgarten. Ganz neu ist die Zusammenarbeit in der Obdachlosenbetreuung mit der Stadtverwaltung.

 

 

Den Übergang zur Fragerunde leitete Moderator Thomas Kempel mit Kurzportraits der Bürgermeisterkandidaten und entsprechenden persönlichen Statements zum Thema Sozialpolitik ein.
Simone Schmidt (Bürger für Garching) erklärt, dass sie einen zentralen Treffpunkt und eine erste Anlaufstelle für Bürger von Jung bis Alt – in Form eines Familienzentrums – oder auch die Belebung des Christkindlmarktes vermisse. Für Bastian Dombret (FDP) hat die Bereitstellung von benötigten Kinderbetreuungsplätzen, deren Bedarf bereits im Vorfeld ermittelt werden muss, eine hohe Priorität. Dietmar Gruchmann (SPD) verweist auf die gute Zusammenarbeit der existierenden Behinderten-, Integrations- und Seniorenbeiräte mit Verwaltung und Stadtrat. Harald Grünwald (Unabhängige Garchinger) stellt seine Ideen vor, einerseits mit der Vernetzung mittels einer Garching-App, andererseits durch einen sogenannten Masterplan (Wachstums- und Projektplan) gemeinsam Konzepte zu entwickeln. Auch er fordert, dass finanzielle Ressourcen und Baugrund für eine ausreichende Kinder- und Seniorenbetreuung gesichert werden müssen. Zum Thema häusliche Barrierefreiheit weist Hans-Peter Adolf (Bündnis´90/Grüne) darauf hin, dass nicht nur öffentliche Gebäude barrierefrei zugänglich sein sollen, sondern auch neu entstehende Privathäuser, um eine spätere, kostenintensive Umrüstung vermeiden zu können.. Zum Thema Behinderung erläutert Jürgen Ascherl (CSU) seine Idee einer Behindertenwerkstatt, auch in Form einer Zusammenarbeit in einem Familienzentrum, und betont zudem die Notwendigkeit der kurzfristigen Betreuung von Menschen mit jeglicher Form von Behinderung.

 

Umsichtig und schlagfertig führte Thomas Kempel durch eine äußerst abwechslungsreiche Diskussionsrunde zu verschiedenen Fragen in den Bereichen Kinder und Jugendliche; Senioren und Menschen mit Behinderung; Wohnungslosigkeit; Teilhabe von Sozial Schwachen, Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten und räumte viel Raum für ausführliche und zum Teil kontroverse Antworten ein.
Das Thema „bezahlbares Wohnen“ ist in sämtlichen Themenblöcken präsent. Während Harald Grünwald durch kommunalen Wohnungsbau mit Beteiligung der Stadt Garching langfristig die Miethöhen zügeln will, setzt Dietmar Gruchmann eher auf den klassischen Sozialen Wohnungsbau. Jürgen Ascherl ist der Ansicht, dass Firmen, die neu nach Garching kommen, sich um Werkswohnungen und Kinderbetreuungsplätze für ihre Angestellten selbst kümmern sollen. Bastian Dombret reagiert auf diesen Lösungsvorschlag kontrovers und betont, dass diese Firmen bereits mit ihren Gewerbesteuern der Stadtverwaltung
ermöglichen, sich um diese kommunalen Anliegen zu kümmern. Im Gegensatz zu Bastian Dombret, der die Vorteile des genossenschaftlichen Wohnens sowie das Element des Wohnungstausches favorisiert, möchte der CSU-Kandidat die Firmen dazu verpflichten, Werkswohnungsbau vorzunehmen, andernfalls ihnen das Baurecht zu verweigern.

 

In der Frage zur geeigneten Quote, der sogenannten SoBoN, besteht ebenfalls weiter Uneinigkeit. Es handelt sich hierbei um eine Art Vorgabe, wieviel Prozent ein Grundstückseigentümer von seiner veräußerten Fläche beim Verkauf abtreten muss, damit die Kommune darauf sozial gebundene, d.h. vom Stadtrat festzulegende Wohnformen ermöglicht; dies können Genossenschaften, Sozialer Wohnungsbau, Studentenwohnungen, Behindertengerechte Appartements, EOF-Modelle etc. sein. Der Stadtrat einigte sich kürzlich auf eine Quote von 30 %, ein Wert der dem Grünen-Kandidaten zu niedrig, dem CSU-Kandidaten gerade noch akzeptabel erscheint. Die übrigen Vertreter erklärten sich mit dieser Höhe grundsätzlich einverstanden.
Auch beim Thema Integration von Flüchtlingen in die Garchinger Gesellschaft spannt Hans-Peter Adolf den Bogen zum Wohnen, denn durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist es den anerkannten Unterkunftsbewohnern kaum möglich, eine Wohnung in Garching zu finden, was die Integration erschwert. Um Integration zu ermöglichen, plädiert Simone Schmidt dafür, bilinguale und integrative Kindergärten zu fördern und kulturelle Schulungen für städtisches Personal und Bürger anzubieten, um das gegenseitige Verständnis besser auszubilden.

 

Ein Familien- und Begegnungszentrum soll im Ortszentrum entstehen, hier sind sich alle Kandidaten einig. Der Standort an der Telschowstraße wird als geeignet angesehen, auch die evtl. Kooperation mit der VHS. Simone Schmidt sieht in dem angedachten Familienzentrum Potential für eine Begegnungsstätte, der auch sozial schwachen Menschen den Zugang zum Garchinger Stadtleben erleichtert werden kann.
Beim Thema der unzureichenden Nahversorgung in einigen Siedlungsgebieten am Stadtrand, gehen die Meinungen wieder deutlich auseinander. Die Frage des Moderators, ob sich ältere und behinderte Menschen künftig auf die Lebensmittellieferdienste von REWE, Edeka und Co. verlassen müssen, wurde von den Kandidaten zwar verneint, die Lösungsvorschläge fielen jedoch sehr konträr aus. Jürgen Ascherl reflektiert eine dezentrale Lösung in Form eines oder mehrerer Discounter sowohl in der Stadtmitte als auch am Stadtrand. Hans-Peter Adolf hingegen findet, dass ein kleiner, gerade für Senioren und Menschen mit Behinderung gut erreichbarer Tante-Emma-Laden in jeder Wohnsiedlung eine bessere Idee sei, hält auch ein kleines Lebensmittelsortiment in anderen Geschäften für umsetzbar. Dietmar Gruchmann stellt die Wirtschaftlichkeit und Bürgerakzeptanz solcher Nahversorger in Frage und will lieber durch das Pilotprojekt Sammeltaxi den Bürgern den Weg in die Stadtmitte ermöglichen. Auch Harald Grünwald beurteilt die Idee solcher Tante-Emma-Läden skeptisch.

 

Nach der Diskussionsrunde hatten die Zuschauer die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Vor allem die Frage einer Mutter nach der mangelhaften Kinderarztsituation wurde engagiert diskutiert. Trotz Verständnis für die Situation verwiesen Dietmar Gruchmann und Hans-Peter Adolf auf die Zuständigkeit der Ärztekammer. Harald Grünwald schlug vor, dass bereits ansässige Ärzte eine Filiale öffnen bzw. weitere Ärzte in einer bestehenden Praxis eingestellt werden könnten, sofern dies rechtlich möglich ist.
Auch über die richtigen Instrumente der Wohnungslosenhilfe wurde leidenschaftlich debattiert. Eine Aufstockung der FOL-Beratungssprechstunden im Rathaus – ebenfalls ein Angebot der AWO – wird von allen Diskutanten befürwortet.

 

Der AWO-Ortsverein Garching freut sich außerordentlich darüber, dass es gelungen ist, exakt zwei Wochen vor der Kommunalwahl Vertreter aller Parteien und Gruppierungen, die dort antreten, zu einer solchen Veranstaltung zu den drängendsten sozialpolitischen Themen vor Ort zu gewinnen. Eine interessante und fair geführte Diskussion, die dennoch an einigen Stellen recht kontrovers verlief und so konkret wie ausführlich AntWOrten auf Soziale Fragen für Garching lieferte.

 

Der Vorstand des AWO-Ortsvereins bedankt sich sehr herzlich bei Bürgermeisterkandidaten und den über 50 interessierten Besuchern – insbesondere für die zahlreichen Wortmeldungen, die diese spannende, lebendige und fair geführte Diskussionsrunde bereichert haben – sowie den städtischen Mitarbeitern und dem Catering-Team des Augustiner für ihr besonderes Engagement an diesem Sonntagvormittag.

 

Meldung vom: 11.12.2019

Strahlende Kinderaugen bei traditioneller AWO-Nikolausfeier

 

 

 

Wieder zeigte sich der Nikolaus im klassischen Bischofsgewand mit Stab und Mitra am 6. Dezember und beschenkte 30 Kinder, die mit ihren Eltern der Einladung des AWO-Ortsvereins Garching gefolgt und ins Restaurant Roma gekommen waren.

Da es nur brave Kinder in Garching gibt, erschien der Nikolaus natürlich ohne Krampus. Er ging durch die Reihe und begrüßte viele der Mädchen und Jungen persönlich, bis er – umringt von vielen Kindern – seinen großen Gabensack in der Mitte des Raumes abstellte und freundlich zur Ruhe mahnte.

Nach der offiziellen Begrüßung widmete er sich jedem einzelnen Kind, hob lobend positive Eigenschaften und Leistungen hervor – kleinere „Vergehen“ kommentierte er mit Humor – und überreichte den mit erwartungsvollen Augen geduldig wartenden Kindern die vom AWO-Vorstand vorbereiteten Packerl, gefüllt mit Süßigkeiten, Nüssen, Mandarinen und einer kleinen Lektüre.

Es war eine sehr schöne Stimmung und die Kinder hatten sehr viel Spaß. Manche Eltern genossen die heitere Atmosphäre bei einem Glas Prosecco oder einer Tasse Cappuccino.

Wir danken dem Nikolaus Rudi Naisar, dass er auch heuer wieder zu einer gelungenen Veranstaltung beigetragen hat, und dem Team vom Restaurant Roma für das Bereitstellen der Räumlichkeiten und ihre sehr freundliche Unterstützung.

AWO-Vorstand Garching

 

 

Meldung vom: 01.07.2019

AWO-Ausflug in die Pferdewelt

Beim   Ausflug der Arbeiterwohlfahrt Garching am 20. Juni wurde ihnen etwas vom Pferd erzählt. Die fünfzehn teilnehmenden Kinder und Erwachsenen besuchten am vorletzten Pfingstferientag den Cavalluna-Park im nahegelegenen Fröttmaning, und dort dreht sich bekanntlich alles ums Pferd. Genau genommen dreht sich alles um die Pferde und ihre Artisten, die zum Teil aus Spanien, Schweden, Österreich und Italien angereist waren, um ihre Kunststücke vorzuführen. Außerdem hat man dort die Gelegenheit die Pferde aus der weltberühmten Equila-Show, die im nebengelegenen Showpalast München aufgeführt wurde, aus nächster Nähe kennenzulernen.

Tatsächlich ist dort, egal welches Alter, für jeden etwas dabei – davon konnten sich die AWO-Betreuer Werner Landmann, Thomas und Patricia Kempel selbst überzeugen. Es wird dort ein sehr umfangreiches Kinderprogramm geboten, mit Ponywettrennen, Pferdekino, Trojanischem Pferd zum Beklettern, Kinderspielplatz, Kinder-Universität und anschließendem Quiz. In der Reiterhalle zeigen die Artisten ihr Können bei halsbrecherischen Kunststücken, während man in der Ponyfarm sehr nahe kommt . Besonders positiv und lobenswert ist dabei, dass sich alles nach dem Tierwohl richtet, denn das tägliche Programm bestimmen Wetter und Gemütszustand der Tiere.

 

 

 

Meldung vom: 16.12.2018

Nikolausfeier des AWO-Ortsvereins Garching

Am 5. Dezember hat der Nikolaus viele Kinder während der AWO Nikolausfeier im Gasthof Neuwirt besucht. Alle anwesenden Kinder wurden bei einer kleinen Feier einzeln vom Nikolaus begrüßt und bekamen aus dem goldenen Buch vorgelesen. Gespannt hörten sie zu, was er ihnen zu sagen hatte und freuten sich über eine süße Belohnung. Es war eine gelungene Veranstaltung für die kleinen Garchinger und Garchingerinnen, die bestimmt auch im nächsten Jahr weiter brav sein werden.

Auch der Nikolaus hat sich über Geschenke gefreut. Hier mit Lukas (4J).

Der Nikolaus hatte viele gute Dinge vorzulesen.

 

(Der Veröffentlichung für Bild 1 wurde schriftlich von den Eltern zugestimmt)

Meldung vom: 16.12.2018

Weihnachtspackerl-Aktion für Kinder in Rumänien 2018

Auch heuer fuhren Mitte Dezember wieder Aktive der Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit einem randvoll bestückten Transporter ins rumänische Satu Mare, nahe der ungarischen und ukrainischen Grenze gelegen.

Neben rund 350 Weihnachtspackerln in Schuhkartongröße, die bei AWO-Ortsvereinen in Bayerisch-Schwaben, dem Werdenfelser und Berchtesgadener Land sowie in Garching bei München und Fridolfing im Landkreis Traunstein abgegeben werden konnten, nahmen die Aktiven diesmal eine Motorsäge für den Hausmeister der Schule in Satmarel, eine Babywanne nebst Buggy für eine Hochschwangere und weitere nützliche Hilfsgüter mit.

Auch konnten weitere Spendengelder verschiedener Personen aus Bayern dem örtlichen AWO-Vorsitzenden überreicht werden.

Die Bescherung der Kinder an der Schule und dem nahen Kindergarten war wieder eine für alle Beteiligten sehr gelungene und menschlich rührende Aktion, welche von einer erneut liebevoll konzipierten Gesangs- und Tanzvorführung begleitet wurde.

Die doch nicht unbeträchtlichen Strapazen der Organisation im Vorfeld sowie rund 2.500 km Fahrtstrecke in drei Tagen im sehr winterlichen östlichen Europa waren schnell vergessen.In den Weihnachtspackerln befinden sich neben Hygieneartikeln auch Kleidungsstücke und Spielsachen für Kinder von 2-14 Jahren. Seit Ende September konnten die Packerl bei AWO-Freunden vor Ort abgegeben werden.

Gespräche und der Gedankenaustausch mit den Lehrern und Sozial Aktiven vor Ort rundeten den Besuch ab. Auch kulinarisch lohnte sich der Aufenthalt im nördlichen Rumänien wiederum sehr.

Wir freuen uns auf weitere Besuche bei unseren rumänischen Freunden. Pe curând – Bis bald!
Übergabe der Weihnachtspakerl durch Werner Landmann, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Garching (3. v. l.)
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Meldung vom: 03.12.2018

Jahreshauptversammlung AWO-Ortsverein Garching

Ende November fand die diesjährige JHV des AWO Ortsvereins Garching statt.

 

Inhaltliche Schwerpunkte der Verbandsarbeit bildeten heuer die Teilnahme an einem Ferienworkshop des Vereins Kunst für Kinder (KUKI), der im Mai im Bayerischen Nationalmuseum durchgeführt wurde. Die Förderung und weitere Ausbildung kreativer Fähigkeiten von Kindern war hierbei die Zielsetzung. Einige Garchinger Kinder beteiligten sich mit großer Freude an der Arbeit mit Motiven aus dem Mittelalter.

 

Ende August führte uns der diesjährige Sommerausflug zum Gut Aiderbichl in Iffeldorf nahe der Osterseen. Die dort verfolgte Aufgabe, alten, geschundenen, gequälten oder einfach ausgesetzten Tieren aller Art, von Pferden über Hasen, Katzen, Schafen, Ziegen bis zu Hunden und Schweinen ein liebenswertes Zuhause oder einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen, lockte uns als Sozial Aktive Menschen an. Wir waren begeistert, wie dort auf Gut Aiderbichl mit Tieren umgegangen wird. Zwei Mitglieder wurden auch sogleich Mitglied bei den Aiderbichlern.

 

Die Teilnahme am Weihnachtsmarkt am 1. Advent – wir boten heiße Schokolade mit und ohne Rum sowie Lebkuchen an – sowie eine Nikolausveranstaltung kamen heuer als weitere Veranstaltungen hinzu.

Erfreulicherweise gestaltete sich die Finanzierung unserer Aktivitäten aufgrund einer wiederum großzügigen Spende der Garchinger Niederlassung von General Electric im Frühjahr problemlos.

 

Die Kooperation mit dem Garchinger Sporttreff besteht seit nun zweieinhalb Jahren. Jeweils Dienstag nachmittags und Donnerstag morgens können Menschen jeden Alters in der freien Natur je eine Stunde unter professioneller Anleitung trainieren, ohne Vereinsmitgliedschaft oder andere Verpflichtung.

 

Auch in die Internationale sozialverbandliche Arbeit klinkt sich unser recht kleiner Ortsverein seit Jahren ein. Passiv als Mitglied bei AWO International, einer Unterorganisation des AWO Bundesverbandes, dessen regionale Schwerpunkte in Mittelamerika und Ostasien liegen. Garching war einer der ersten Ortsvereine bayernweit, die dort Mitglied wurden, inzwischen zogen viele ungleich größere Gliederungen nach.

Aber wir wollen uns auch aktiv einschalten, momentan mit dem Schwerpunkt auf dem Austausch mit Rumänien. In Zusammenarbeit mit der AG Auslandshilfe des AWO Bezirksverbandes Oberbayern beteiligen wir uns seit einigen Jahren an der Weihnachtspackerl-Aktion. Unlängst war ein Vertreter zudem bei der Überreichung von Winterschuhen und anderen gut erhaltenen Kleidungsstücken an Kinder und Jugendliche in der Region Satu Mare in Nordwestrumänien dabei.

 

Personell gab es im OV Garching Veränderungen. Aufgrund des Ausscheidens des bisherigen Kassiers wurde eine Teilneuwahl des Vorstands erforderlich. Neuer Kassier ist der bisherige Schriftführer Thomas Kempel, zur neuen Schriftführerin wurde Stefanie Brayford gewählt. „Die AWO Garching ist und bleibt ein breit aufgestellter Sozialverband mit vielfältigen Aktivitäten“, wie Vorstand Werner Landmann feststellte.

Vorstand AWO-Ortsverein Garching

Vorstand AWO-Ortsverein Garching

 

Auf dem Foto (v.l.): Werner Landmann, Vorsitzender, Barbara Hoßfeld-Rotter, stellvertretende Vorsitzende, Stefanie Brayford, Schriftführerin, Jochen Karl, Beisitzer, und Thomas Kempel, Kassier.

Meldung vom: 01.09.2018

AWO-Ortsverein Garching besucht Gut Aiderbichl Iffeldorf
Der diesjährige Sommerferienausflug führte unseren Ortsverein diesmal ins Bayerische Oberland. Wir besuchten das Gut Aiderbichl in Iffeldorf nahe der Osterseen, eines von insgesamt inzwischen 27 Gütern Aiderbichl, von denen drei für Besucher konzipiert sind.
Die Idee, geschundenen, ausgesetzten, verlassenen, kranken bzw. fehltrainierten Tieren ein liebevolles Zuhause bzw. einen würdigen Lebensabend zu bieten, begeisterte uns Garchinger Aktive.
Wer in der Arbeiterwohlfahrt aktiv ist, kümmert sich insbesondere um Menschen, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen; hier steht das Wohl der zumeist Vierbeiner im Zentrum. Aufgrund der Spenden einer wohlhabenden Kosmetikerin und inzwischen über 40.000 ! Paten bzw. Fördermitgliedern kann Tieren aller Art, von Hasen und Gänsen über Hunden und Katzen bis zu Ziegen, Schweinen, Schafen, Kühen, Shetland-Ponys, Lamas, Kamelen, Reitpferden und anderen Tieren geholfen werden; alleine über 700 Pferde leben auf den verschiedenen Gütern.
Der respektvolle Umgang und die adäquate Unterbringung der Lebewesen steht hier im Zentrum, nicht kommerzielle Interessen der Industriellen Landwirtschaft.
Per Reisebus besuchten wir am letzten Samstag im August das Gut in Iffeldorf. Nach einer sehr kundigen Führung von Ina hatte jede/r Mitfahrer/in genügend Zeit zur freien Verfügung, um über das Gut zu schlendern und sich mit den Tieren zu beschäftigen. Schnell hatte jede/r seine Favoriten…
Drei Teilnehmer waren spontan bereit, selbst Pate zu werden, so gut gefiel es ihnen dort mit den Tieren.
Die Verpflegung mit vegetarischen bzw. veganen Speisen auf dem auch baulich hochwertig errichteten und ganz auf die Bedürfnisse der Tiere zugeschnittenen Gut war vorzüglich, das Wetter spielte auch bis kurz vor der Heimfahrt sehr gut mit.
Auf den Gütern Aiderbichl wird der soziale Gedanke, das solidarische Miteinander, unabhängig von Herkunft, materiellem Status, Geschlecht oder Ethnie, für den die Arbeiterwohlfahrt seit nun 99 Jahren steht, hervorragend umgesetzt.
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Meldung vom: 28.05.2018

AWO-Ortsverein Garching organisiert Sonderführung für Kinder im Bayerischen Nationalmuseum

Am 25. Mai nahm der AWO-Ortsverein mit einer Gruppe sechs- bis achtjähriger Kinder an einer spielerisch gestalteten Museumsführung im Bayerischen Nationalmuseum teil, die mit einem Teil der von GE Global Research erhaltenen Spende finanziert wurde.

 

Zusammen mit einer Kunst- und Museumspädagogin des KuKi – Kunst für Kinder e.V. – tauchten die Kinder in die farbige und bildreiche Welt der Romanik ein, erforschten gemeinsam die biblisch geprägten Geschichten der Bilder und lernten die Künstler und ihre Werke kennen und verstehen.

 

Mit großem Interesse und hoher Aufmerksamkeit erkundeten die kleinen Besucher – begleitet von den AWO-Ortsvereinsmitgliedern Barbara Hoßfeld-Rotter und Stefanie Brayford -, wie die über  600 Jahre alten Glasfenster des mittelalterlichen Klosters Wessobrunn hergestellt wurden, was auf ihnen dargestellt ist und welche Wirkung sie auf die Menschen ihrer Zeit hatten.

 

Im Anschluss an die etwa einstündige Exkursion durch die Romanik-Abteilung hatten die Kinder, die sich untereinander super verstanden, – nach einer Pause im sonnigen Museumsgarten – Gelegenheit, die vielen neuen Eindrücke mit Transparentpapier, farbiger Beize und Ölkreiden kreativ umzusetzen und eigene, leuchtend farbige Fenster zu gestalten.

 

Abschließend präsentierten die kleinen Künstler ihre schönen Werke der ganzen Gruppe und erzählten ihre in den Bildern zum Ausdruck gebrachte Geschichte.

 

 

Meldung vom: 26.03.2018

GE Global Research spendet für Projekte des AWO-Ortsvereins Garching

Aktivitäten insbesondere für Kinder in Garching werden dieses Jahr wieder vom AWO-Ortsverein Garching organisiert und gefördert. Dank der großzügigen Spende in Höhe von € 2.000 trägt GE General Research erheblich zum Budget, das der AWO-Ortsverein für Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen speziell für Kinder und Jugendliche ver­wenden möchte, bei.

Das Besondere an dieser Zuwendung ist, dass sie von den GE-Mitarbeitern, die sich gerne in der Gemeinde sozial engagieren, selbst geleistet wird. Marianne Kristiansen, Executive Assistant bei GE Global Research, die diese Initiative im Unternehmen seit 15 Jahren leitet, freute sich sehr, die Spende überreichen zu können

v.l.n.r.: Barbara Hoßfeld-Rotter, Marianne Kristiansen

 

Der Vorstand des AWO-Ortsvereins dankt allen beteiligten Mitarbeitern und der Geschäftsleitung ganz herzlich für ihr soziales Engagement und die vertrauensvolle Unterstützung.

 

Die Spenden sind nicht zweckgebunden, jedoch ist es Marianne Kristiansen ein Anliegen, dass Projekte speziell für Kinder in Garching unterstützt werden. Mit den geplanten Ausflügen für 2018 wird der AWO-Ortsverein Garching die zur Verfügung gestellten Mittel wieder sehr gut einsetzen können und vorzugsweise Garchinger Familien, die Bedarf an vergünstigten Freizeitangeboten haben, sowie Kindern mit Beeinträchti­gungen eine Freude machen.

 

Informationen über unsere nächsten Ausflüge, für die wir wieder teilweise Kosten übernehmen, werden wir in Kürze veröffentlichen.

Meldung vom: 17.08.2017

AWO-Ortsverein Garching besucht Skyline-Park im Oberen Allgäu

Teilnehmer Skyline-Ausflug AWO-Ortwerein GarchingMit diesem Interesse hatte unser kleiner Ortsverein wahrlich nicht gerechnet: Unser Angebot erreichte alle Altersgruppen, unbegleitete Kinder, eine Rollstuhlfahrerin und viele Familien, darunter auch eine Flüchtlingsfamilie aus Hochbrück. Insgesamt hatten sich 80! Personen für unseren Ferienausflug bei der Arbeiterwohlfahrt Garching angemeldet. So viele Plätze hatte dann noch nicht einmal der größte Bus des Reiseunternehmens zur Verfügung, so dass ein Teil der Gruppe mit dem Zug auf Bayern-Tickets gefahren ist.

Dank einer großzügigen Spende der Firma General Electric und weiterer Unterstützung von einigen Teilnehmern und dem Ortsverein selbst, konnte dieser besondere Ausflug gut finanziert werden. Dankenswerter Weise ermäßigte auch der Skyline Park die Eintrittspreise für unsere große Gruppe.

Alle Teilnehmer amüsierten sich dann gemeinsam im Park, ob auf einer der steilsten Achterbahnen der Welt, den verschiedensten Karussells, im Streichelzoo, auf unterschiedlichen Wildwasserfahrten oder bei anderen der rund 60 Aktivitäten, die der Park bereithält. Die Betreuer des Ortsvereins, Barbara Hoßfeld-Rotter, Stefanie Brayford, Thomas Kempel und Werner Landmann kümmerten sich vor Ort vor allem um die unbegleiteten Kinder und Jugendlichen sowie um die Rollstuhlfahrerin und genossen die Freude und den Spaß  der Teilnehmer.

Rollstuhlfahrern ist es zwar nicht möglich, in allen Fahrgeschäften mitzufahren. Doch dank der tatkräftigen Hilfe der beiden männlichen Betreuer und des Personals vor Ort konnte die Teilnehmerin im Rollstuhl zusammen mit ihrer persönlichen Begleiterin viele adrenalinsteigernde Attraktionen ausprobieren und sichtlich genießen.

Auch der Wunsch eines Mädchens, auf dem Pony Trip begleitet zu werden, wurde von einer AWO-Mitarbeiterin erfüllt. Sie „riskierte“ den Ritt auf dem braven Pferd und war froh, die atemraubenden Attraktionen des Parks ihrer Kollegin und ihren Kollegen überlassen zu können.

Wir  sind sehr froh darüber, dass wir uns mit unserem Ausflug nicht nur am Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche in und um Garching beteiligt haben, sondern auch Menschen mit Behinderung ein schönes Erlebnis bescheren konnten, abseits vom Alltag.

Den gelungenen Abschluss des Ausfluges bildete eine Hochseilakrobatik-Show der Geschwister Weisheit, bei der die Artisten auf einer Höhe von bis zu 62 Metern extrem gewagte Kunststücke vollführten und sogar mit Motorrädern rückwärts über die  Seile fuhren.

Auch das Wetter blieb uns hold: Erst pünktlich nach Verlassen des Parks fing es an zu regnen. Den ganzen Tag über konnten wir bei sommerlichen, aber nicht zu heißen Temperaturen den kompakten Park genießen, der auch für Naturliebhaber – nicht nur für Action-Freaks – einiges bereit hielt.

Viele positive Rückmeldungen der begeisterten Teilnehmer erreichten uns persönlich und per E-Mail und veranlassen uns, in den kommenden Jahren Veranstaltungen in ähnlicher Form zu organisieren.

Teilnehmer Skyline-Ausflug AWO-Ortwerein Garching

Teilnehmer Skyline-Ausflug AWO-Ortwerein Garching

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Meldung vom: 29.05.2017

Der Garchinger Sporttreff feiert Geburtstag

Seit Juni 2016 gibt es ihn, den Garchinger Sporttreff, bei dem sich eine kleine Gruppe Menschen allen Alters treffen um gemeinsam  unter qualifizierter Leitung draußen Sport zu machen. Egal welches Wetter, wir waren unterwegs und haben das Garchinger Umfeld genutzt um Übungen zu machen. Bäume, Brücken, Bänke, Wände, ein paar mitgebrachte Kleingeräte und der eigene Körper wurden zum Üben genutzt. Bei starkem Regen konnten wir auch unter dem Dach trainieren und nur drei Mal sind wir in die Gymnastikhalle im Kinderhaus der AWO, unseres Kooperationspartners, ausgewichen. Spaß gemacht und gut getan hat es auf jeden Fall und wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches Jahr.

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AWO Garchinger Sporttreff

 

AWO Garchinger Sporttreff