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AWO Naturkindergarten „Die Findefüchse“


Aktuelles

Meldung vom: 01.10.2021

Die Findefüchse besuchen einen Kartoffelacker

Was ist denn ein „Kartoffelroder“???

Nach einem aufregenden Vormittag auf dem Acker von Familie Kastenmüller wissen die „Findefüchse“ des Naturkindergartens Bescheid.

Zu Fuß wanderten die Kindergartengruppe den langen Weg und erblickten schon von weitem die beeindruckende Erntemaschine, die Traktoren und Anhänger.

Nachdem die Bäuerin den 3-6-Jährigen kindgerecht und spannend vieles über die Kartoffel erzählt hatte, griff sie zur Grabgabel und beförderte ans Licht, was im „Bife“ verborgen war.

Begeistert gruben die Kinder eine Menge der braunen Knollen mit den Händen aus und sammelten diese in einem Korb. Da es sich hier um Stärkekartoffeln handelte, die nicht so schmackhaft sind, bekamen sie am Ende jeder eine Papiertüte mit Speisekartoffeln mit nach Hause.

Diese Arbeit machte die Gruppe hungrig. Am Feldrand wurde daher Brotzeit gemacht und nebenbei beobachteten wir den riesigen Kartoffelroder mit den Arbeitern darauf.

Am Ende durfte jedes mutige Kind einmal auf den gewaltigen Traktor klettern und sich auf dem Fahrersitz zur Erinnerung fotografieren lassen.

Eine große Tüte frisch geerntete Kartoffeln bekamen wir noch zum Abschluss und zogen diese im Bollerweg den langen Weg zurück.

Am folgenden Tag war die nächste Aktion geplant: selbst Kartoffelsuppe und Kartoffelbrei auf dem Lagerfeuer zubereiten!

So geht „Lernen mit allen Sinnen“. Wir danken der Familie Kastenmüller herzlich für diesen lehrreichen und spannenden Vormittag.

Meldung vom: 29.09.2021

Indianerfest 2021

 

 

„Verträumte Flötentöne hingen an einem strahlenden Nachmittag über dem Gelände des Naturkindergartens Garching, als nach und nach die Familien zum Sommerfest eintrafen.

Den Eingang bildete ein Tor aus Stöcken und Weiden und als die Gäste hindurchtraten, wurden sie von der Leiterin Isabel Nefzger mit einem schäumenden Himbeergetränk begrüßt. Schließlich hatten sogar die Erwachsenen der Bitte entsprochen, ein indianisches Detail an sich zu tragen. Wem das noch fehlte, der ließ sich am Schminktisch nebendran eine bunte Verzierung ins Gesicht malen.

Sobald die Eltern, Geschwister und Großeltern im großen Kreis um die Kinder versammelt waren, wurde es still, denn Erzieherin Hannah Höfer kommunizierte lautlos mit Ihren Händen. Schweigend holten die Kindergartenkinder ihre selbst gebauten Trommeln und begannen hoch konzentriert im Gleichklang einen Rhythmus zu schlagen. Die anderen Musikstücke wurden von Rasseln begleitet und zum Indianertanz wurden Tanzstöcke mit Perlen und Federn verwandt.

Man sah es den 3-6 Jährigen an, dass sie sich völlig mit den ursprünglichen Einwohnern Amerikas identifizierten. Sie konnten ihre Eltern daher gut anleiten bei der gemeinsamen „Indianer Prüfung“, wo als letzte Aufgabe mit Pfeil und Bogen ein Bison erlegt werden musste.

Wer es beschaulicher mochte, fertigte in der Schmuckwerkstatt aus Kokosnussschalen Ketten und Armbänder an.

Auf dem großen Gelände verteilten sich die Grüppchen der Kinder und ihre Eltern, die froh waren, sich alle nach längerer Zeit wieder bei der Gemeinschaft der „Findefüchse“ zu treffen.

Am Lagerfeuer schaute jeder ab und zu vorbei, denn dort wurde Mais gegrillt und Popcorn hergestellt.

Seit Ostern ist die Gruppe der „Friendly foxes“, wie sie sich derzeit nennen, mit der Kultur der indigenen Völker Nordamerikas beschäftigt und sie haben noch nicht genug davon.

Auch dem vierköpfigen Team war anzusehen, dass es mit Enthusiasmus bei diesem Projekt ist.

Beim Abschlusskreis dankten die Erzieher und Praktikanten nicht nur allen Eltern und vor allem dem Elternbeirat für die Hilfe und den guten Zusammenhalt das ganze Jahr über.

Frau Ehrecke überreichte als Vertreterin des Elternbeirats dem Team mit herzlichen Worten einen blühenden Strauch für den Garten, ein von den Kindern gestaltetes Mobile und eine Karte.“

Übrigens sucht der Naturkindergarten noch dringend einen Jahrespraktikanten ab September. Im Rahmen des FSJ oder BUFD Programms gibt es die Möglichkeit, ein unvergessliches spannendes Jahr bei den Findefüchsen zu erleben.“

 

 

Meldung vom: 31.07.2020

Sommerfest mit Namensgebung

„Die Findefüchse“ – das ist der Name des neuen Naturkindergartens

Trotz drohender Gewitter entschloss sich das Team des neuen AWO Naturkindergartens in Garching zur Durchführung seines ersten Sommerfestes. Schließlich sind Kinder und Erzieher auch im Alltag bei jedem Wetter draußen und entsprechend wetterfest!

Der Kindergarten wurde im September 2019 gegründet und sollte nun nach Abschluss des ersten „Betriebsjahres“ einen individuellen Namen erhalten. Unter Einbeziehung von Vorschlägen der Eltern entschieden sich die Leiterin Isabel Nefzger und die Erzieherin Hannah Höfer für den Namen „Die Findefüchse“. Der Name geht zurück auf das Kinderbuch von Irina Korschunow. Es erzählt die Geschichte von einem kleinen Fuchs, der eine neue Familie findet, aufgenommen und geliebt wird, unabhängig von seiner Herkunft.

Für die Kinder hatten die Leiterinnen Spiele vorbereitet. Zur Belohnung gab es für alle Kinder ein oranges T-Shirt mit dem Logo. Die Erwachsenen grübelten über ein Fuchs-Quiz. Der erste Preis war das Kinderbuch von Irina Korschunow.

Das Schild fürs Gartentor mit zwei Füchsen darauf wurde von den beiden Ehrengästen Bürgermeister Dr. Dietmar Gruchmann und AWO Vorstand Michael Germayer enthüllt.

Der Bürgermeister wandte sich nach allseits beschwingtem Singen der Kindergarten-Hymne an die Eltern der 13 Kinder und versprach seine Unterstützung für den weiteren Ausbau des Kindergartens.

Als Vertreter des Trägers verteilte Michael Germayer als symbolische Geste Süßigkeiten an Kinder, Team, Vertreter der Stadt Garching und das Ehepaar Sondermayer, die Besitzer des Gartens. Sie haben den Kindern gerade den Bau eines Hochbeets ermöglicht. Germayer erinnerte dran, wie gut die Zusammenarbeit aller Beteiligter gewesen sei, als es darum ging, den Naturkindergarten auf die Beine zu stellen. „Gemeinsam haben wir einen besonderen neuen Kindergarten geschaffen“, betonte er.

Tatsächlich konnten alle „Findefüchse“ ohne Niederschlag den Nachmittag genießen. Linus, der ein Jahr lang seinen Freiwilligendienst bei den „Findefüchsen“ absolvierte, kümmerte sich um den Eintopf aus dem Hexenkessel, der über dem Lagerfeuer zubereitet wurde und sogar selbst gezogene Zucchini aus dem Garten enthielt. Auch die Speisen des Buffets ließen sich die Besucher nach dem Singen eines selbst gedichteten Abschiedslieds schmecken.

Nach dem Aufräumen hinterließen Team, Eltern und müde Kinder beim Nach-Hause-Gehen wieder ein gepflegtes Gartenparadies.