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Kinder & Jugend

Autor: presse_jhp

Gespendete Schattenspender für AWO Kita Regenbogenvilla

Garching – Die Kinder in der AWO Regenbogenvilla in Garching freuen sich auf den Sommer. Während es in dem weitläufigen Garten bei heißem Wetter bisher an schattigen Plätzchen mangelte, wird sich das in diesem Jahr ändern. Denn ab sofort spenden dort acht große Buchen kühlen Schatten.

Zu verdanken hat die Kita das frische Grün der Stadt Garching und Swiss Life Asset Managers. An ihrem Standort in Hochbrück errichtet das Unternehmen gerade ein weiteres Bürogebäude. Dem Bau stand eine ganze Reihe bereits hoch gewachsener Hainbuchen mit mehr als sechs Metern Höhe im Weg. Wohin damit, war die Frage.

„Wir wollten die Bäume nicht einfach fällen“, sagt Markus Schröder, Senior Manager bei Swiss Life Asset Managers. Im Gespräch mit der Stadt Garching und dem Umweltreferat wurde nach einer Lösung gesucht und schließlich gefunden: Die Hainbuchen sollten auf das Grundstück der AWO Regenbogenvilla umziehen. Swiss Life stellte die Bäume zur Verpflanzung zur Verfügung. „Wir sehen das als positives Signal für unsere Mitarbeiter“, sagt Schröder. Die Bäume hätten so eine neue Heimat gefunden und nach Bauabschluss würden dafür neue in gleicher Anzahl gepflanzt. Auch Bürgermeister Dr. Dietmar Gruchmann freut sich über diese Lösung: „Bäume dieser Größe zu kaufen ist kaum bezahlbar. Dank Swiss Life haben sie uns nichts gekostet und sorgen hier in der Kita für den gewünschten Schatten.“ Er hofft nun, dass sie schnell anwachsen.

Am meisten aber freut sich die Regenbogenvilla. „Für die Kinder, die gern und viel im Garten sind, ist das eine wirkliche Bereicherung“, sagt AWO Vorstand Diana Klöpper. „Kaum zu glauben, wie schnell diese Aktion zustande kam“, freut sich Kita-Leitung Elke Köbl. Im Dezember habe die Gemeinde die Bepflanzung angekündigt, im Januar nach den Ferien seien die Bäume schon gepflanzt worden. Köbl: „Die Kinder haben die Aktion miterlebt. Sie hingen wie gebannt am Fenster und haben zugeschaut, als die Erde ausgehoben und die Bäume gesetzt wurden. Das war wie Kino live über Stunden.“

Jetzt hoffen alle, dass die Buchen sich an ihrem neuen Standort wohl fühlen und Wurzeln schlagen. Die Chancen dazu stehen gut.

22.03.2023

Beratung vor Ort (BevOr) – ein Angebot der AWO Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Planegg

Landkreis – Die AWO Beratungsstelle in Planegg bietet seit mehr als 40 Jahren Beratung und Unterstützung für Eltern, Kinder, Jugendliche und Fachkräfte an. Die Beratung erfolgte bislang in der Regel in den Räumen der Beratungsstelle. Im September 2022 konnte das Angebot erweitert werden. Mitarbeiter*innen können nun Beratung vor Ort (BevOr) in Einrichtungen für Kinder anbieten. Im Würmtal wird BevOr bis dato an zehn Einrichtungen, vorwiegend Kindergärten, genutzt.

Hintergrund für die Schaffung des neuen Angebotes ist, Familien nach der Corona-Pandemie gezielt zu unterstützen. Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat seit dem Frühjahr 2022 den Ausbau aufsuchender Arbeit bayernweit ermöglicht. Der Landkreis München finanziert BevOr mit. „So konnten die drei Fachpersonalstellen an der Beratungsstelle in Planegg um eine weitere aufgestockt werden“, sagt Monika Koch, Diplompsychologin und Leiterin der Beratungsstelle.

BevOr ist ein freiwilliges und kostenfreies Angebot der insgesamt sechs Familienberatungsstellen im Landkreis München. Die Mitarbeiter*innen sind speziell geschulte Psycholog*innen und Sozialpädagog*innen und bieten je nach Bedarf wohnortnah und unkompliziert Sprechstunden für Eltern an. „Dies ermöglicht eine organisatorisch einfach umzusetzende und zeitsparende Beratung im vertrauten Umfeld“, erklärt Koch. Die Berater*innen unterliegen der Schweigepflicht. Familien können auf Wunsch anonym bleiben. Koch: „Nach den Erstgesprächen kann die Beratung in der Einrichtung weitergeführt oder auch an der Beratungsstelle in Anspruch genommen werden. Mit Einverständnis der Sorgeberechtigten können einzelne Kinder in der Gruppe beobachtet und diagnostische Untersuchungen durchgeführt werden.“

Schwerpunkte von BevOr betreffen Fragen zur Erziehung und Entwicklung und die Klärung und Lösung individueller und familienbezogener Probleme. Förderung angemessenen Verhaltens oder Grenzsetzung sind Beispiele für häufig geäußerte Themen und Anliegen. Eltern lernen die individuellen Entwicklungsaufgaben ihres Kindes kennen und erhalten Hilfe zur Gelassenheit und Sicherheit im Umgang mit Herausforderungen im Erziehungsalltag.

BevOr beinhaltet auch die Durchführung von Elternabenden mit Vorträgen zu relevanten (Erziehungs-)Themen. Darüber hinaus können sich Fachkräfte beraten lassen, wenn pädagogische Fragen oder Probleme in ihrer Einrichtung auftreten.

Die AWO Mitarbeiterinnen stellen BevOr gerne in den Einrichtungsteams oder bei Elternabenden vor. Die praktische Umsetzung des neuen Angebots wird individuell mit den Einrichtungen abgestimmt. Kindertagesstätten der Gemeinden Planegg (mit Martinsried), Gräfelfing (mit Lochham) und Neuried können sich für BevOr anmelden bei der AWO Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, Bahnhofstraße 37, 82152 Planegg, Tel.: 089 – 4521 409 0, E-Mail: eb.planegg@awo-kvmucl.de

07.03.2023

Von Eltern für Eltern: Der Frühjahrsbasar der Zwergerlstube

Am Samstag, 11. März 2023, ist es wieder so weit: Dann öffnet der große Frühjahrsbasar der Zwergerlstube in der Mehrzweckhalle (Bahnhofstraße) in Höhenkirchen-Siegertsbrunn von 10 bis 13 Uhr seine Pforten.

Im Angebot sind gut erhaltene Frühjahrs- und Sommerbekleidung bis Größe 164, Sportbekleidung sowie Sportschuhe, Fahrräder, Inlineskates und sonstige saisonbezogene Sportgeräte für Kids, Trachten- und Kommunionskleidung, Kinderwagen und Kindersitze für Auto und Fahrrad, Spielzeug, Bücher und Babyartikel.

Der Gesamterlös des Basars kommt der Zwergerlstube zugute.

Infos für Verkäufer:
Die Warenannahme findet am Freitag, den 10. März 2023, von 16 bis 19 Uhr in der Mehrzweckhalle statt. Ab sofort können Verkäufernummern online unter www.zwergerlstube-hksbr.de mittels easyBasar abgerufen werden. Die Online-Eingabe endet am Freitag, 10. März 2023, um 13 Uhr.

Pro Person können 40 Artikel abgegeben werden. Es werden ausschließlich gut erhaltene, saisongerechte, gewaschene, modische Artikel in einer unbeschädigten, beschrifteten Klappbox angenommen, an der ein von easyBasar generiertes Barcode-Etikett befestigt ist. Zehn Prozent des Verkaufserlöses sowie eine Bearbeitungsgebühr von 30 Cent pro nicht verkauftem Artikel werden als Kommission einbehalten.

Die nicht verkaufte Ware kann am Samstag, 11. März 2023, von 18 Uhr bis 19 Uhr zusammen mit dem Erlös wieder abgeholt werden. Nähere Informationen für Käufer und Verkäufer www.zwergerlstube-hksbr.de

02.03.2023

Arbeiten in einer Kita – Der AWO Kreisverband München-Land e.V. eröffnet Quereinsteiger*innen neue Wege

Lust darauf, die Energie für die Arbeit mit Kindern einzusetzen? Oder Lust verspürt, den aktuellen Job an den Nagel zu hängen und in den Erzieherberuf zu wechseln? Möglich macht dies ein Weiterbildungsangebot des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, das der AWO Kreisverband München-Land e.V. sofort aufgegriffen hat. Denn die AWO ist schon lange daran interessiert, neues Personal für Kitas zu gewinnen und Quereinsteiger*innen den Weg zur Kindererziehung zu eröffnen.

In Rekordzeit wurde ein Kursprogramm für die Weiterbildung zusammengestellt. Bereits ab März 2023 bietet die AWO einen Inhouse-Kurs an und bildet Teilnehmer*innen zur Ergänzungskraft in bayerischen Kitas aus. Mit diesem erworbenen Berufsabschluss können Teilnehmer*innen als Assistenzkraft, Ergänzungskraft oder Fachkraft in einer Kindertageseinrichtung tätig sein und von Anfang an Geld verdienen. Denn parallel zur Weiterbildung sind oder werden die Teilnehmer*innen unter anderem in AWO Einrichtungen beschäftigt.

Die Mehrzahl der 15 Plätze im Startkurs für AWO Mitarbeiter*innen war gleich belegt. Einige Restplätze können noch gebucht werden. Bei Interesse wird ein weiterer Kurs angeboten.

Das Beste dabei: Die Teilnehmer*innen können direkt in die Arbeit einsteigen und die Ausbildung begleitend absolvieren. Sie umfasst insgesamt 200 Unterrichtsstunden, die in Präsenz, als Online-Seminare und selbstorganisierten Lerneinheiten angeboten werden. Mit der Ausbildung können sie zunächst als Ergänzungskraft in der Mini-Kita und in einem weiteren Schritt als reguläre Ergänzungskraft in Kitas den pädagogischen Alltag verantwortungsvoll mitgestalten.

Wer noch nicht in einer Kita beschäftigt ist und an einer Weiterbildung teilnehmen möchte, muss zu Beginn der Qualifizierung die Zusage eines Arbeitgebers vorlegen, dass der/die Bewerber*in einer Mini-Kita, Kita (Kinderkrippe, Kindergarten, Hort), im schulischen Ganztag oder in einer Großtagespflege einen Arbeitsplatz hat.
„Wir als AWO unterstützen diese Qualifizierung. Für unsere Mitarbeiter*innen, die an der Weiterbildung interessiert sind, beteiligen wir uns an den Kosten“, sagt Vorstand Diana Klöpper. Darüber hinaus werden Kurstermine, die innerhalb der regulären Arbeitszeit stattfinden, als Arbeitszeit anerkannt. Klöpper: „Wer teilnehmen möchte und noch keine Zusage für einen Arbeitsplatz in einer Mini-Kita, Kita, im schulischen Ganztag oder Großtagespflege hat, kann mit uns sprechen. Wir helfen gerne bei der Suche.“

Hier die Voraussetzungen, die Teilnehmer für den Quereinstieg erfüllen müssen:
• Sie müssen eine abgeschlossene, mindestens zweijährige nicht-einschlägige Berufsausbildung nachweisen, ein nicht-einschlägiges Studium oder den erfolgreichen Abschluss von Modul 2 (Assistenzkraft). Zusätzlich ist ein Abschluss der Mittelschule (analog: Hauptschule) oder ein höherer Bildungsabschluss erforderlich.
• Darüber hinaus müssen sie Praxiserfahrung mit Kindern nachweisen. Sie müssen mindestens 800 Stunden in einer Kita (Mini-Kita, Krippe, Kindergarten, Hort), im schulischen Ganztag, in der Kinder-/Großtagespflege, in der Mittagsbetreuung, in der Schulbegleitung oder ähnlichen Einrichtungen gearbeitet haben.
• Weitere Voraussetzung ist ein Mindestalter von 21 Jahren.
• Ausländische Bewerber*innen müssen Sprachkenntnisse im Niveau von mindestens B2 nachweisen.

Diana Klöpper: „Wir müssen neue Wege gehen, um interessiertes und engagiertes Personal für unsere Kitas zu finden. Wir begrüßen es, dass Quereinsteiger*innen der Weg erleichtert wird. Unser Kursangebot, dass schnell auf die Beine gestellt wurde, gibt den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, auf diesem Weg den wichtigen Beruf des Erziehers zu erlangen.“

AWO-Kindertagespflege, Hauptstraße 43, 85579 Neubiberg 089 / 72 63 20 57, qualifizierung-ktp@awo-kvmucl.de , www.awo-kvmucl.de unter Aktuelles,
Informationen zum Weiterbildungskonzept auch unter https://www.kita-fachkraefte.bayern/qualifizierung/aufbau-und-inhalt/ und www.herzwerker.de

22.02.2023

Faschingszeit bei den Feldmäusen

Es ist Faschingszeit! Wir haben fleißig gebastelt und dekoriert. 

Über die Faschingszeit durfte jeder immer gerne verkleidet kommen. 

  • Faschingsbasteleien

    Faschingsbasteleien

  • Faschingsdeko

    Faschingsdeko

Am Faschingsdienstag aber feierten wir unsere Faschings-Pyjama-Party!  Es gab ein gemeinsames Frühstück mit allen Gruppen in der Halle. Dabei haben wir uns als Nachspeise leckere Quarkbällchen nicht entgehen lassen. Im Anschluss wurde bei Musik getanzt und gespielt. Die Kinder konnten sich verkleiden, schminken lassen, Spiele mit Luftballons spielen, eine Konfettiparty machen und vieles mehr.  Wir haben den Tag sehr genossen

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Neues Beratungsangebot „BevOr“ für Familien – Sprechstunden in Kitas

Die Corona-Pandemie hat zu einer starken psychischen Belastung von Kindern und Jugendlichen geführt – laut der bundesweit durchgeführten COPSY-Studie haben sich Lebensqualität und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland im Verlauf der Pandemie dramatisch verschlechtert. Psychische Auffälligkeiten, Sorgen und Ängste haben zugenommen, auch depressive Symptome und psychosomatische Beschwerden sind verstärkt zu beobachten.

Die aufsuchende Erziehungsberatung des Landkreises München bietet Sprechstunden in Kindertageseinrichtungen an. Familien können im Rahmen von „BevOr – Beratung für Eltern, pädagogische Fachkräfte und Kinder vor Ort“ unkompliziert und wohnortnah Unterstützung bei der Bewältigung familienbezogener Probleme erhalten.

Anfragen können direkt an die Beratungsstelle des Landkreises München unter der Telefonnummer 089 / 6221-2960 sowie per E-Mail an beratungsstelle@lra.m.bayern.de gestellt werden.
Mehr Informationen gibt es auch unter www.landkreis-muenchen.de/themen/familie-und-soziales/kinder-jugend-und-familie/beratung-und-hilfen/beratungsstelle-fuer-eltern-kinder-und-jugendliche/

Mehr Informationen in der Pressemitteilung des Landratsamts München:

PM Neues Beratungsangebot „BevOr“ für Familien

16.02.2023

Gerichtsvollzieher im Rathaus Oberhaching – Gespräch zu einem brisanten Thema

Landkreis -­ Eine Wohnung wird zwangsgeräumt. Das ist eine Situation, die alle Beteiligten an die Grenzen der Belastbarkeit bringt. Die Menschen, die ihre Wohnung verlieren, genauso wie die Gerichtsvollzieher, die den Beschluss vollziehen. Und auch die zuständigen Mitarbeiter*innen in den Kommunen lassen solche extremen Situationen nicht kalt.

Wie mit solchen Ausnahmesituationen umgehen?

Stefan Wallner, Leiter der AWO Wohnungsnotfallhilfe für den Landkreis München, hat die Initiative ergriffen und die Gemeinden im Wohnungslosenberatungs-Verbund Süd-West-Nord zu einem Workshop zu diesem brisanten Thema eingeladen. Zwei Gerichtsvollzieher vom Amtsgericht München, tätig im Landkreis München, informierten und diskutierten mit den 30 Teilnehmer*innen aus 22 Kommunen. Oberhachings Bürgermeister Stefan Schelle hatte dafür den Sitzungssaal im Rathaus zur Verfügung gestellt.

Schnell war klar, wie viel die Praktiker miteinander zu bereden hatten. „Wir sind gerne gekommen“, stellten die Gerichtsvollzieher übereinstimmend fest. Offen beantworteten sie die Fragen der Rathaus-Mitarbeiter*innen, die die Möglichkeit zum Austausch gerne nutzten. Das persönliche Gespräch sei ihnen wichtig, sagte die Gerichtsvollzieherin, denn es biete die Chance für alle Beteiligten, strittige Punkte zu klären. „Auch für uns ist die Räumungssituation belastend“, gaben die Gerichtsvollzieher offen zu.

Der Personenkreis, den eine solche Räumung betrifft, ist vielschichtig und nicht immer einsichtig. In Ausnahmefällen ist bei der Räumung sogar die Polizei dabei, um Schlimmeres zu verhindern. Oft müssen Sprachbarrieren überwunden werden. Leben Kinder in der zu räumenden Wohnung, wird die Lage noch schwieriger.

Die Vertreter der Ämter atmen auf, wenn die AWO Wohnungsnotfallhilfe FOL bei der Zwangsräumung mit dabei ist. Seit mehreren Jahren betreut sie Menschen, die Ihre

Wohnung verlieren, vor und nach der Räumung. Die FOL-Mitarbeiter*innen nehmen mit ihnen vorher Kontakt auf, gehen hin und bieten Hilfe an. Die einen weinen, die anderen schlagen die Tür zu, andere machen gar nicht erst auf. „Die meisten aber sind dankbar, dass einfach jemand an ihrer Seite ist und sie durch den schweren Prozess der Zwangsräumung begleitet“, hat Wallner beobachtet. Insgesamt hat die AWO Wohnungsnotfallhilfe im vergangenen Jahr im Landkreis 59 Menschen zum Thema Zwangsräumung beraten.

In einzelnen Fällen gelang es, in letzter Sekunde die Wohnung zu retten, weil Jobcenter oder Landratsamt sich zu einem Mietschuldendarlehen durchringen konnten. Damit waren Gerichtsvollzieher und Möbelpacker arbeitslos.

Fazit: Gerichtsvollzieher, Rathaus-Mitarbeiter*innen und AWO wollen noch enger kooperieren, um den Betroffenen bestmöglichen Beistand zu gewähren.

08.12.2022

Nachlese zur AWO-Weihnachtsfeier am 1. Advent

Rund 50 Gäste konnte der Vorsitzende der AWO Unterföhring, Albert Kirnberger, am ersten Advent im Saal des Feringahauses begrüßen. Darunter auch den ersten Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer, alle SPD-Gemeinderät*innen und den Vorstand des AWO Kreisverbands München-Land e.V., Michael Germayer.

„Es ist schön, Sie alle nach dieser anspruchsvollen und schwierigen Zeit wieder zu sehen. Meine Vorstandschaft und ich freuen uns auf ein paar besinnliche und unterhaltsame Stunden mit Ihnen“, hieß Albert Kirnberger die Gäste willkommen.

Die Grimbaldi Stub´nmusik sorgte mit ihren weihnachtlichen Stücken für den passenden musikalischen Rahmen und die Advents-Geschichten – vorgetragen von Thomas Weingärtner – für das eine oder andere Schmunzeln auf den Gesichtern.

Der Höhepunkt der Feier waren die Ehrungen der Mitglieder für ihre lange Treue und Verbundenheit zur Arbeiterwohlfahrt in Unterföhring. So konnte Albert Kirnberger den anwesenden Jubilar*innen zu 25, 30 und sogar 50 Jahren Mitgliedschaft gratulieren. „Einem Verein so lange die Treue zu halten, ist in der heutigen Zeit alles andere als gewöhnlich“, stellte der erste Vorsitzende in seiner Rede fest. 

Mit dem gemeinsamen Singen endete der offizielle Teil der Feier. Im Anschluss konnten die Gäste beim Loskauf ihr Glück versuchen und die von der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg gestifteten Preis abräumen. 

Es war schön, endlich wieder eine Weihnachtsfeier in diese Rahmen zu veranstalten. Vielen herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben. / Sabine Fister

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Siemens Caring Hands e.V. versorgt Flüchtlinge mit Laptops und Smartphones

Landkreis – Das Smartphone zu Hause vergessen? Und schon fühlt man sich im Alltag verloren. So erging es vielen tausend Flüchtlingen aus der Ukraine, die ohne Laptop oder Smartphone vor dem Krieg geflohen sind. Sie stehen da ohne Verbindung zu ihren Angehörigen in der Heimat und in die digitale Welt.

Um bestmögliche Hilfe zu leisten hat der gemeinnützige Verein Siemens Caring Hands e.V. über 3000 Laptops und Smartphones inclusive Tastaturen mit kyrillischer Schrift, Webcams, Mäuse und SIM-Karten an verschiedene Organisationen gespendet, um auf diesem Wege ukrainischen Flüchtlingen in der Tschechischen Republik, Deutschland, Ungarn und Polen zur Verfügung zu stellen.

Ermöglicht wurde diese Spendeninitiative durch die Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation AfB gGmbH, einem langjährigen Partner der Siemens IT. AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderungen) ist darauf spezialisiert, gebrauchte IT- und Mobilgeräte aufzuarbeiten und wieder zu verkaufen. Sie schafft damit Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, verlängert durch die Wiederaufarbeitung den Lebenszyklus der Geräte und unterstützt die Nachhaltigkeit.

Insgesamt wurden im Großraum München im Rahmen dieses Projekts über 800 Laptops und Smartphones gespendet. Diese Kooperation beinhaltet u.a. 240 Laptops, die initiiert von der Stadt München unter anderen an den AWO Kreisverband München-Land e.V., die freie Ukrainische Universität und das Info Zentrum Migration und Arbeit gingen. Die AWO stellt sie den betreuten Flüchtlingen im Landkreis München zur Verfügung, dazu gehören 185 Ukrainer*innen in den Gemeinden Grasbrunn, Haar, Putzbrunn, Gräfelfing und Planegg.

Michael Germayer, Vorstand des AWO Kreisverbands München-Land e.V., begrüßt diese Unterstützung. „Wir wollen mit unserer Hilfe den Geflüchteten den Weg in die Gesellschaft ebnen helfen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die moderne Kommunikation. Sie ist heute auch Voraussetzung, um sich hier erfolgreich zu bewerben und Arbeit zu finden“, so Germayer.

Ein Flüchtling schrieb, dass er dank des gespendeten Laptops auf das Internet zugreifen konnte, um Deutsch zu lernen und seine Integrationsziele zu erreichen. Einem anderen gibt der Laptop die Chance, neue Office-IT-Fähigkeiten zu erwerben.  Ein 26jähriger Ukrainer aus einer Unterkunft in Planegg hat geschrieben: „Ich brauche einen Laptop, weil ich an einem Online-Orientierungskurs teilnehme. Außerdem kann ich so mein Deutsch weiter verbessern, zum Beispiel durch Videos.“ Nach dem Abschluss des B2-Deutschkurses will er eine Ausbildung beginnen.

Der AWO Kreisverband München-Land e.V. bedankt sich bei Siemens Caring Hands e.V., AfB und der Stadt München für die Unterstützung.

24.11.2022

AWO Filmfestival im Rio Filmpalast

Ich mach was Soziales… und das macht mich glücklich! 

Mit einer Postkarten-Kampagne hat die AWO bereits eine neue Idee zur Personalgewinnung initiiert und diese nun durch einen Image-Film erweitert. Es wurden Kurzfilme gedreht mit Mitarbeiter*innen der AWO, die einen Einblick in deren Arbeitswelt und somit auch die verschiedenen Berufsmöglichkeiten bei der AWO geben. Die Filme sind ab sofort auch auf der Karriereseite des Kreisverbands (www.karriere.awo-kvmucl.de) verfügbar und können angesehen werden. Reinschauen lohnt sich!

Wir als Mitarbeiter*innen der AWO hatten das Privileg, die Filmpremiere gemeinsam mit Snacks und Getränken im Rio Filmpalast zu feiern. Auch wir Feldmäuse wollten uns das natürlich nicht entgehen lassen. Es war eine lockere und heitere Stimmung und wir waren alle begeistert vom Engagement und Herzblut der Akteure. Vielen Dank an die Kollegen*innen für das großartige Engagement! 

Vielen Dank auch an alle Organisatoren*innen für die Einladung und den netten geselligen Abend! 

Unbedingt reinschauen: www.karriere.awo-kvmucl.de

10.11.2022

Kino-Leindwand

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