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Kinder & Jugend

Ehrenamtliches Engagement schafft Mobilität: Kreativgruppe ermöglicht günstige MVV-Fahrkarten für Seniorinnen und Senioren

Dank des engagierten Einsatzes der Kreativgruppe des AWO Begegnungszentrums für Senioren Unterschleißheim, einer Einrichtung des AWO Kreisverbands München-Land e. V., konnte ein Mobilitätsprojekt für ältere Menschen erfolgreich realisiert werden.
Ab sofort haben Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, MVV-Tagesfahrkarten kostengünstig auszuleihen. Die Fahrkarten gelten im gesamten MVV-Netz während der Betriebszeiten und ermöglichen flexible Mobilität ohne zeitliche Einschränkungen.

Das Projekt versteht sich bewusst nicht nur als Mobilitätsangebot, sondern als Beitrag zu Teilhabe und Begegnung. Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung, um soziale Kontakte zu pflegen, Freundinnen und Freunde zu besuchen und am gesellschaftlichen sowie kulturellen Leben in der Region teilzunehmen.
Durch das Angebot wird älteren Menschen ermöglicht, selbstständig unterwegs zu sein und Angebote außerhalb des unmittelbaren Wohnumfelds wahrzunehmen.

Die Umsetzung des Projekts wurde durch die Einnahmen aus dem Sockenmarkt der Kreativgruppe im November ermöglicht.
Die Ausgabe der MVV-Tageskarten erfolgt im AWO Begegnungszentrum für Seniorinnen und Senioren Unterschleißheim (Pegasusstraße 18, 85716 Unterschleißheim), das sich in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs befindet.

Einrichtungsleitung Janina Manus würdigte das Engagement der Kreativgruppe: „Der Sockenmarkt ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Begegnungszentrums. Ich bedanke mich bei allen Strickerinnen für ihr großes Engagement, diese Aktion für den guten Zweck auf die Beine zu stellen.“ Das Projekt verdeutlicht, wie ehrenamtliches Engagement konkrete und nachhaltige Verbesserungen im Alltag älterer Menschen bewirken kann.

Kosten: Für 6 Euro pro Tag kann die MVV-Gesamtnetzkarte (M–5) für Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren im Anmeldebüro des Begegnungszentrums während der Öffnungszeiten ausgeliehen werden. Ermäßigungen sind möglich.

Weitere Informationen

Judith Horsch-Plein
Referentin Presse und Social Media
Mobil 0176 16720948
presse@awo-kvmucl.de

Nora Otto
Referentin Presse und Social Media
Mobil 0176 16720918
presse@awo-kvmucl.de

AWO Kreisverband München-Land e.V
Balanstraße 55 | 81541 München 

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Betreuungsverein des AWO Kreisverbands München-Land e.V. bildet ehrenamtliche Betreuer*innen fort – alle Angebote kostenfrei

Der AWO Betreuungsverein bietet ehrenamtlichen Betreuer*innen und Angehörigenbetreuer*innen im Landkreis München regelmäßig Fortbildungen zu verschiedenen Aspekten der rechtlichen Fürsorge an. Im ersten Halbjahr 2026 gibt es sechs Veranstaltungen, vom Wissen über Pflegeversicherungsleistungen über die Rechte und Pflichten des gesetzlichen Betreuers mit dem Schwerpunkt der Gesundheitssorge bis hin zum Ausflug ins Psychiatriemuseum. Alle Fortbildungen finden in hybrider Form statt (Ausnahme: März), können also entweder vor Ort beim AWO SozialService in der Balanstraße 55 oder online besucht werden. Sie richten sich an Interessierte im Landkreis München.

Informationen zu kommenden Veranstaltungen: 

Pflegeversicherungsleistungen im ambulanten und stationären Bereich
o 12.02.2026, 17-19 Uhr
o Ort: AWO SozialService, Betreuungsverein, Balanstraße 55 / hybrid o Referent: Andreas Schneider, Teamleiter des Pflegeservice der AOK Bayern
o Anmeldefrist: 09.02.26

Vorstellung der Arbeit des Pflegestützpunkts im Landkreis München
o 26.03.2026, 17-19 Uhr
o Ort: ONLINE
o Referentin: Maria Wastl, Pflegestützpunkt des Landkreises München
o Anmeldefrist: 23.03.26

Rechte und Pflichten des gesetzlichen Betreuers mit dem Schwerpunkt der Gesundheitssorge
o 16.04.26, 17-19 Uhr
o Ort: AWO SozialService, Betreuungsverein, Balanstraße 55 / hybrid
o Referentin: Hannah Kiefer, Rechtspflegerin und stellvertretende Gruppenleitung des Münchner Betreuungsgerichts
o Anmeldefrist: 13.04.2026

Palliativmedizin – Vorstellen der Aufgaben eines sog. SAPV -Teams (SAPV – Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung)
o Im Mai 2026 – genauer Termin wird in Kürze auf der Homepage veröffentlicht
o Ort: AWO SozialService, Betreuungsverein, Balanstraße 55 / hybrid
o Referentin: Dr. Miriam Benthaus, Fachärztin für Neurologie, Palliativärztin im SAPV-Team des LMU Klinikums München
o Anmeldefrist: Wird noch bekannt gegeben 

Ausflug: Besuch des Psychiatriemuseums am kbo-Isar-Amper-Klinikum Region München
o 14.06.26, 11-13 Uhr, anschließend gemeinsamer Café-Besuch
o Ort: Vockestraße 72 | 85540 Haar
o Anmeldefrist: 09.06.2026

Sozialpsychiatrischer Dienst – Beratungsstelle für psychische Gesundheit 60+
o Im Juli 2026 – genauer Termin wird in Kürze auf der Homepage veröffentlicht
o Ort: AWO SozialService, Betreuungsverein, Balanstraße 55 / hybrid
o Referentin: Verena Schmid, Dipl. Sozialpädagogin und in der Beratungsstelle für psychische Gesundheit 60+ Sozialpsychiatrische Dienste Schleißheim-Garching der Caritas tätig.
o Anmeldefrist: Wird noch bekannt gegeben

Interessierte können sich bei Melanie Prautsch anmelden: melanie.prautsch@awo-kvmucl.de

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen: /sozialservice/betreuungsverein/

  • Hintergrund-informationen zum AWO Betreuungsverein:

    Unfall, Krankheit oder seelische, geistige oder körperliche Behinderung können dazu führen, dass wichtige Angelegenheiten des Lebens dauerhaft oder vorübergehend nicht mehr selbst erledigt werden können. Dann wird jemand benötigt, der die Interessen und Rechte des Betroffenen zum Beispiel gegenüber Ämtern, Behörden, Banken und Ärzten vertritt.

    Der Betreuungsverein des AWO Kreisverbandes München-Land e. V. informiert Angehörige und Betroffene, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt und wie eine gesetzliche Betreuung beantragt oder wieder aufgehoben werden kann.

    Aufgabenbereiche einer gesetzlichen Betreuung können sein:

    • Unterstützung bei der Regelung von finanziellen
    • Angelegenheiten (Vermögenssorge)
    • Hilfe bei Gesundheitsfragen (Gesundheitsfürsorge)
    • Absprachen über den künftigen Lebensmittelpunkt (Aufenthaltsbestimmung)

    Zum Betreuungsverein

  • Weitere Informationen

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13./15./16. Januar: Letzte Öffnungstage der Klawotte Kinder & Kreativ in Ottobrunn

Die Klawotte Kinder & Kreativ in der Josef-Seliger-Siedlung in Ottobrunn schließt zum 16. Januar 2026 endgültig. Zuvor öffnet der Secondhand-Laden in der Putzbrunner Straße 52 des AWO Kreisverband München-Land nur noch an drei Tagen seine Türen:

Dienstag, 13. Januar – 9 bis 17 Uhr Donnerstag,
15. Januar – 9 bis 17 Uhr und
Freitag, 16. Januar – 9 bis 17 Uhr.

An diesen letzten Öffnungstagen erwartet die Besucherinnen und Besucher noch einmal ein besonderes Angebot: 50 Prozent Rabatt auf das gesamte Klawotten-Sortiment, Bücher für 1 Euro pro Kilogramm sowie viele weitere Sonderaktionen im Laden.

Wer Kinderkleidung für die kalte Jahreszeit sucht oder noch besondere Schnäppchen machen möchte, sollte diese letzte Gelegenheit unbedingt nutzen.

Wichtig: Die Klawotte Ottobrunn (Alte Landstr. 5) ist von der Schließung nicht betroffen und bleibt weiterhin regulär geöffnet.

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AWO Begegnungszentrum für Senioren Unterschleißheim: Musikgruppe „Geselliges Musizieren“ freut sich über neue Mitwirkende

Unterschleißheim – Das AWO-Begegnungszentrum für Senioren in der Pegasusstraße lädt musikbegeisterte Seniorinnen und Senioren ein, Teil der offenen Musikgruppe „Geselliges Musizieren“ zu werden. Alle zwei Wochen erfüllt die Gruppe dienstags von 9:30 bis 11:00 Uhr das Begegnungszentrum mit fröhlichen Klängen. Gemeinsam zu musizieren schafft Freude, Begegnung und ein besonderes Gemeinschaftsgefühl. Gespielt werden Volksmusik, Salonmusik, Evergreens und Swing. Im Anschluss an das Musizieren lädt die Gruppe zum gemütlichen Beisammensein bei einer Tasse Kaffee ein.

Neue Musikantinnen und Musikanten, mit verschiedensten Instrumenten, sind jederzeit herzlich willkommen. Die kommenden Termine sind: 20. Januar, 3. Februar, 17. Februar und 3. März.

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„Mehr Fantasie wagen“ – Fachtag der AWO Wohnungsnotfallhilfe im Landkreis München zeigt neue Wege für die Unterbringung wohnungs- und obdachloser Menschen

Am 26. November fand im Bürgerhaus Haar der Fachtag „Mehr Fantasie wagen: Chancen und Möglichkeiten bei der Ausgestaltung von Wohnraum für obdach- und wohnungslose Menschen“ statt. Zum zweiten Mal in diesem Jahr kamen Vertreterinnen und Vertreter aus 23 Rathäusern des Landkreises München sowie der Gemeinde Krailling zusammen, die über die AWO Wohnungsnotfallhilfe Beratung für wohnungslose Menschen anbieten. Gastgeber war diesmal die Stadt Haar mit Bürgermeister Dr. Andreas Bukowski.

Unter dem Motto „Mehr Fantasie wagen“ diskutierte ein kompetentes Forum die Frage, wie Unterbringung künftig anders – und vielleicht kostengünstiger – gestaltet werden kann. Neben den praxisnahen Teilnehmenden aus den Kommunalverwaltungen und der Sozialarbeit nahmen auch Vertreter des Jobcenters und des KBO teil.

Die Referenten lieferten wichtige Impulse für die anschließende Podiumsdiskussion: 

  • Dr. Eugen Ehmann, erfahrener Ordnungsrechtler, gab Einblicke in rechtliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen. 
  • Doreen Höltl schilderte die Entwicklung der Wohnungslosenhilfe in der Stadt Fürstenfeldbruck über zehn Jahre hinweg. 
  • Dr. Hermann Ruttmann vom Schultheiß-Projekt zeigte konkret verwirklichte Lebensräume für eine moderne Gesellschaft. 
  • Jörn Scheuermann von der Koordination Wohnungsnotfallhilfe Südbayern ergänzte die Diskussion mit aktuellen Informationen direkt vom Bundestag Wohnungslosenhilfe in Berlin. 

Schnell wurde klar: Die Fantasie trifft im Alltag der Rathäuser auf harte Realität. Die regelmäßig notwendige, oft kräfteraubende Notfallplanung müsste langfristig durch eine grundsätzliche Neuorientierung ersetzt werden. Eine solche Neuaufstellung kann nur gelingen, wenn Bau-, Wohnungs- und Sozialpolitik gemeinsam mit den Praktikerinnen und Praktikern vor Ort gedacht wird – ein Prozess, der viele Jahre Zeit erfordert. Trotzdem sei das Verschieben des Themas angesichts anderer Herausforderungen keine Option.

Deutlich wurde auch, dass es keine Pauschallösungen gibt. So betonte Doreen Höltl: „Der Schlüssel zu schneller und guter Unterbringung ist die eigene kommunale Unterkunft.“ Dr. Hermann Ruttmann richtete den Blick auf die langfristigen Perspektiven einer gelingenden Quartiersentwicklung als gesellschaftlichen Mehrwert und erinnerte daran: „Wir haben so viele lost places in diesem Land.“ Für Dr. Eugen Ehmann ist klar: Eine „human denkende Gemeinde“ müsse handeln können, ohne später auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Der Fachtag der Wohnungsnotfallhilfe des AWO Kreisverbands München-Land machte eindrucksvoll sichtbar: Wohnungslosigkeit bleibt eine kommunale Herausforderung, aber sie ist auch ein Feld voller Chancen. Rechtliche Klarheit, kreative Lösungsansätze, soziale Begleitung und mutige Stadtplanung greifen ineinander. „Mehr Fantasie wagen“ – dieser Leitsatz bleibt als inspirierendes Signal, Wohnraum für alle Menschen möglich zu machen. Ein klarer Auftrag für das Jahr 2026 ist es, dieses Thema weiterzutragen – an die Verantwortlichen in den Rathäusern und im Landkreis. Denn nur so kann heute Undenkbares in Zukunft Realität werden und ein Stück mehr Sicherheit der Menschlichkeit geschaffen werden.

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Klarstellung zur aktuellen Situation der Klawotten in Ottobrunn: Klawotte Ottobrunn (Alte Landstr. 5) bleibt geöffnet, nur die Klawotte Kinder & Kreativ schließt

Landkreis München / Ottobrunn – Aufgrund zahlreicher Rückfragen und Verunsicherungen in der Kundschaft stellt der AWO Kreisverband München-Land e.V. klar: Die Klawotte in der Alten Landstr. 5 bleibt weiterhin regulär geöffnet, nur die Klawotte Kinder & Kreativ in der Putzbrunner Straße 52/UG in Ottobrunn schließt Mitte Januar 2026.

In den vergangenen Wochen kam es zu zahlreichen Missverständnissen. Ulrike Konrads, Leitung der Klawotte Ottobrunn in der Alten Landstraße, berichtet, dass viele Kundinnen und Kunden fälschlicherweise davon ausgehen, auch dieser Standort sei von einer Schließung betroffen – dem ist nicht so. Die Klawotte bleibt weiterhin uneingeschränkt geöffnet. Kundinnen und Kunden sind herzlich eingeladen, wie gewohnt dort einzukaufen und zu spenden.

  • Öffnungszeiten der Klawotte in der Alten Landstr. 5:

    Am Montag nur Spendenannahme, kein Verkauf!

    Montag 9 – 12 Uhr
    Dienstag bis Freitag: Spendenannahme und Verkauf
    Dienstag 9 – 17 Uhr
    Mittwoch geschlossen
    Donnerstag 9 – 17 Uhr
    Freitag 13 – 17 Uhr
    Schließzeiten über Weihnachten: 22.12.2025 bis 06.01.2026

    Zur Klawotte Ottobrunn

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Pressemitteilung der ARGE Freie Wohlfahrtspflege: Nothilfefonds

Nothilfefonds im Landkreis München: Schnelle Hilfe für Menschen in akuten Notlagen – Landrat ruft zur Unterstützung auf

Landkreis München – Auch im wohlhabenden Landkreis München gibt es Bürgerinnen und Bürger, die trotz sozialer Sicherungssysteme in Situationen geraten, in denen ihnen das Nötigste fehlt. Um genau diesen Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen, wurde 2021 der „Corona-Nothilfefonds“ eingerichtet, der heute als „Nothilfefonds im Landkreis München“ weitergeführt und vom AWO Kreisverband München-Land e.V. verwaltet wird.

Der Fonds unterstützt Landkreisbürgerinnen und -bürger, die eine akute finanzielle Notlage erleben und weder gesetzliche Leistungen noch andere Hilfen beanspruchen können. Ausgezahlt werden gezielte Kleinstbeträge bis zu 500 Euro – oft mit großer Wirkung. Konkrete Beispiele zeigen, wie wichtig der Fonds ist:

  • Ein Schüler konnte nur mit Sicherheitsschuhen ein Praktikum beim Elektriker absolvieren. Da seine Eltern erwerbslos sind und die Familie in einer Flüchtlingsunterkunft lebt, fehlte das Geld. Eine Unterstützung von 60 Euro machte die Teilnahme möglich. Das Praktikum wurde erfolgreich abgeschlossen.
  • Eine bettlägerige Frau stand kurz davor, ihre Wohnung zu verlieren. Für eine dringend nötige Reha fehlte ihr geeignete Kleidung. 100 Euro für Sportbekleidung ermöglichten ihr die Teilnahme und damit einen wichtigen Schritt zurück in mehr Mobilität und Selbstständigkeit.

Rund 10.000 Euro pro Jahr werden benötigt, um solche Einzelfallhilfen zu ermöglichen. Angesichts steigender wirtschaftlicher Belastungen rechnet die AWO mit wachsenden Anfragen. Landrat Christoph Göbel ruft deshalb zur Unterstützung des Fonds auf: „Weihnachten steht vor der Tür und gleichzeitig verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage. Der Nothilfefonds kann dazu beitragen, dass alle Bürgerinnen und Bürger ihren Kindern ein schönes Fest bereiten können.“ Die ARGE Freie Wohlfahrtspflege im Landkreis München, der AWO Kreisverband und das Landratsamt bitten daher dringend um Spenden, um Not zu lindern, wo sonst niemand hilft.

  • Spendenkonto Nothilfefonds

    Arbeiterwohlfahrt Kreisverband München-Land e.V.
    IBAN: DE61 7025 0150 0029 6183 86
    Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
    Verwendungszweck: Nothilfefonds im Landkreis München

    Infos

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Gemeinsam für Senior*innen: Bürgermeister Böck begleitet Auftakt des neuen AWO-Projektes „Wohnzimmer“ im Begegnungszentrum in Unterschleißheim

Im Begegnungszentrum für Senioren in Unterschleißheim hat der AWO Kreisverband München-Land e.V. den Auftakt zur Gestaltung seines neuen Projekts „Wohnzimmer“ gefeiert. Unter den Gästen war auch Bürgermeister Christoph Böck: „Mein Bild von dem zukünftigen Wohnzimmer ist etwas Heimeliges, etwas Gemütliches, ein Wohnzimmer mit Atmosphäre, in dem man sich wohlfühlt und gerne kommt.“

Dass die Gäste an diesem Tag in einem noch leeren Raum standen, war bewusst gewählt. „Viele unserer Projekte lassen sich nur mit zusätzlicher Förderung und verlässlichen Partnern realisieren – darauf möchten wir heute aufmerksam machen“, erklärte Janina Manus, Leitung des Begegnungszentrums, in ihrer Rede am Mittwoch. Das neue „Wohnzimmer“ soll künftig ein offener Treffpunkt für alle Senior*innen werden – ein Ort für Austausch, Nähe und Gemeinschaft, ganz im Sinne des Mottos „Gemeinsam nicht einsam“.

Auch Diana Klöpper, Vorstand München-Land, hob die große Bedeutung des Projekts für die Senior*innenarbeit in Unterschleißheim hervor:
„Ein gemütliches Wohnzimmer im Seniorenbegegnungszentrum öffnet seine Türen für alle, die Lust auf Gesellschaft haben – ganz ohne Programm, ohne feste Verabredung und ohne Verpflichtung. Gäste bestätigen mir: Es ist ganz wunderbar, dass man einfach vorbeikommen kann und schauen, ob jemand da ist. So wird das Wohnzimmer zu einem lebendigen Treffpunkt, der zeigt: Manchmal braucht es nur einen offenen Raum, eine Tasse Kaffee und die Freude am Miteinander, um Einsamkeit zu begegnen.“

Große Unterstützung von Münchner Firma FRAMOS

Wesentliche Unterstützung erhält das Projekt durch die Münchner Firma FRAMOS, die im Rahmen eines Social Days sowohl finanziell als auch praktisch mithilft. Bereits am Folgetag waren acht Mitarbeitende vor Ort, um den Raum zu streichen und die Umsetzung voranzubringen. Die vollständige Fertigstellung hängt von äußeren Faktoren ab; voraussichtlich kann das Wohnzimmer aber noch vor Weihnachten 2025 eröffnet werden.

Allgemeine Infos zum Begegnungszentrum für Senioren in Unterschleißheim:
Das Begegnungszentrum für Senioren in Unterschleißheim ist ein offener Treffpunkt für Senior*innen – ein Ort für Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft. Hier können Sie sich nach Ihren Interessen einbringen: bei kreativen oder sportlichen Angeboten, in Kursen oder einfach im Austausch mit anderen. Ob Weiterbildung, Aktivsein oder geselliges Beisammensein – im Mittelpunkt steht, dass Sie sich wohlfühlen und Teil einer lebendigen Gemeinschaft sind.

  • FRAMOS-Mitarbeiter streicht Wand gelb

    Group of children and teachers playing with rainbow playground p

  • Mitarbeiter der Firma FRAMOS

  • Mitarbeiter der Firma FRAMOS helfen beim Renovieren

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Neues Zuhause für junge Menschen mit psychischer Erkrankung – AWO München-Land eröffnet inklusive therapeutische Wohngemeinschaft in Gräfelfing

Ein helles Landhaus mit großem Garten, neun Bewohnerinnen und Bewohner und ein Ziel: gemeinsames Leben, gegenseitiges Lernen und ein Stück mehr gesellschaftliche Teilhabe. Der AWO Kreisverband München-Land e.V. eröffnet zum 1. November 2025 eine inklusive therapeutische Wohngemeinschaft für junge Erwachsene mit psychischer Erkrankung – gemeinsam mit Studierenden. Die WG ist teilbetreut. „Wir wollen jungen Menschen trotz psychischer Belastung einen guten Start ins Erwachsenenleben ermöglichen“, erklärt Ulrike Johnsson, Fachbereichsleitung Schule beim AWO Kreisverband. „In einer Gesellschaft, in der psychische Erkrankungen zunehmen und Wohnraum immer knapper wird, braucht es kreative, inklusive Lösungen. Genau das ist dieses Projekt.“

Das Landhaus in Gräfelfing gehört der Seidlhof-Stiftung, die den ökologischen Landbau und Umweltbildung fördert – und mit der Vermietung des Hauses nun auch ein soziales Projekt unterstützt. Insgesamt finden dort künftig neun Menschen Platz: fünf junge Erwachsene mit psychischer Erkrankung und vier Studierende, die gemeinsam unter einem Dach leben. „Mit diesem innovativen Projekt übernehmen wir als AWO auch Verantwortung für den Landkreis. Als größter Wohlfahrtsverband sehen wir uns als Partner der Kommunen und des Landkreises zur Förderung des sozialen Miteinanders“, so Michael Germayer, Vorstand des AWO Kreisverbands.

Die Idee, Studierende mit in das Wohnprojekt einzubeziehen, ist bewusst gewählt: „Das ist für uns echte Inklusion“, sagt Stephanie Maier, Fachberatung Schule. „Die jungen Menschen wohnen und leben zusammen, und es spielt gar keine große Rolle, wer eine psychische Erkrankung hat – das Miteinander zählt.“

Die Studierenden übernehmen im Alltag eine aktive Rolle: Sie gestalten Freizeitangebote, organisieren Kochabende, kümmern sich um den Garten oder unternehmen gemeinsame Ausflüge. „Sie bringen frischen Wind in die Gemeinschaft und sind gleichzeitig Vorbilder für die jungen Erwachsenen – wie leben Gleichaltrige ohne psychische Erkrankung, wie gestalten sie ihren Alltag?“, so Johnsson. Im Gegenzug können die Studierenden wertvolle soziale Erfahrungen sammeln, Vorurteile abbauen – und profitieren von einer günstigen Wohnmöglichkeit.

Betreut wird die Wohngemeinschaft durch ein erfahrenes Team aus zwei Sozialpädagoginnen und einem Psychologen. Neben der intensiven fachlichen Begleitung gibt es Schulungen und Ansprechmöglichkeiten auch für die Studierenden. Besonders wichtig ist die Startphase: „Das inklusive Wohnprojekt ist für uns alle neu – mit allen Chancen, aber auch Herausforderungen, die das gemeinsame Leben mit sich bringt“, sagt Johnsson.

Die Idee für das Projekt entstand bereits vor einiger Zeit – die Umsetzung wurde durch das Vertrauen der Seidlhof-Stiftung möglich. „In einer Region, in der Immobilien für soziale Projekte rar sind, ist dieses Landhaus für uns ein echter Glücksfall“, betont Johnsson. Der Bedarf ist groß: Studien zeigen, dass psychische Erkrankungen bei Jugendlichen seit der Corona-Pandemie stark zugenommen haben. Viele kämpfen mit Angstzuständen oder Depressionen, die ihren Weg in ein eigenständiges Leben erschweren. „Hier wollen wir einen Beitrag leisten – mit einem Zuhause, das Sicherheit gibt, Gemeinschaft ermöglicht und Entwicklung fördert“, so Johnsson weiter.

Langfristig soll das „Landhaus Gräfelfing“ Vorbildcharakter haben. „Wir wünschen uns, dass daraus weitere inklusive Wohnformen entstehen – bei der AWO München-Land und vielleicht auch darüber hinaus“, sagt Maier. „Denn der Bedarf an qualitativ hochwertigen Jugendhilfemaßnahmen ist deutschlandweit enorm.“ Für den AWO Kreisverband München-Land ist das Projekt Ausdruck seines Selbstverständnisses: Mut, Innovation und soziales Engagement für neue Zielgruppen. „Es ist ein Wagnis – wie alle neuen Wege“, fasst Johnsson zusammen. „Aber wir gehen ihn mit Leidenschaft, Kompetenz und einem starken Team. Und genau das ist es, was die AWO seit jeher ausmacht.“

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Klawotte Kinder & Kreativ in Ottobrunn schließt zum 15. Januar 2026 – bis dahin ist normal geöffnet für Herbst-, Winter- und Weihnachtseinkäufe

Nach zehn Jahren engagierter Arbeit schließt die Klawotte Kinder & Kreativ in der Josef-Seliger-Siedlung in Ottobrunn zum 15. Januar 2026 ihre Türen. Bis dahin bleibt der beliebte Secondhand-Laden des AWO Kreisverbands München-Land mit Café und kreativen Unikaten aus der verWertbar weiterhin geöffnet – und lädt herzlich dazu ein, Kinder für Herbst und Winter auszustatten und besondere Weihnachtsgeschenke zu entdecken.

„Die Klawotte Kinder & Kreativ war weit mehr als ein Laden“, sagt Angelika Martin, Fachbereichsleitung Klawotten beim AWO Kreisverband mit großem Bedauern. „Sie war Treffpunkt, Ort der Begegnung und für viele Ehrenamtliche wie eine Familie.“ Über die Jahre wurde die Klawotte zu einem sozialen Ankerpunkt im Viertel – mit liebevoll gestalteten Räumen, einem kleinen Café und einem Sortiment, das weit über klassische Secondhand-Ware hinausging. All das war nur durch das hohe Engagement der Ehrenamtlichen möglich.

Herausfordernde Rahmenbedingungen führen zur Schließung
Trotz des großen Engagements konnte die Klawotte Kinder & Kreativ wirtschaftlich nicht dauerhaft bestehen. Als wirtschaftlicher Betrieb ohne Sozialzuschüsse und ohne Anerkennung als Sozialprojekt durch das Finanzamt war die Belastung durch hohe Steuerabgaben und steigende Nebenkosten nicht mehr tragbar. „Die Rahmenbedingungen haben uns die soziale Arbeit dort unfassbar schwer gemacht“, so Angelika Martin, „wir sind sehr traurig, dass wir jetzt aufgeben müssen. Die Klawotten sind ein Herzensprojekt im Kreisverband.“ Auch die Lage im Untergeschoss ohne Laufkundschaft habe den Betrieb zusätzlich erschwert, so Martin.

Wie geht es weiter mit dem Kindersortiment?
Angelika Martin betont: „Wir werden eine Lösung finden, um den Ottobrunner Familien auch künftig ein Kindersortiment anbieten zu können. Dazu werden wir frühzeitig kommunizieren.“ Die Suche nach neuen Wegen läuft bereits.

Jetzt noch vorbeikommen – bis 15. Januar geöffnet!
Bis zur Schließung bleibt die Klawotte Kinder & Kreativ weiterhin für alle geöffnet. Wer Kinderkleidung für die kalte Jahreszeit sucht oder auf der Suche nach besonderen Weihnachtsgeschenken ist, wird hier garantiert fündig. Ein Besuch lohnt sich – jetzt mehr denn je.

07.10.2025

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