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Kinder & Jugend

Autor: presse_jhp

Ausflug zum Kamelhof

Die Vorschulkinder der Gänseliesl machten sich am 23.05.25 zu einem ganz besonderen Ausflug auf und besuchten die Bayern Kamele in Valley. Nach einer Stärkung im gemütlichen Beduinenzelt durften wir erstmal den Kamelhof erkunden. Wir entdeckten hier nicht nur viele Tiere, wie z.B. Lamas, Alpakas, Esel, Trampeltiere und Ponys, sondern auch einen Indoor-, sowie einen Outdoorspielplatz. Diese wurden ausgiebig von den Kindern erforscht.

Dann ging es mit den Vorbereitungen unserer Kamelwanderung los. Wir begannen mit dem Striegeln der Lamas und Alpakas und stellten hier schon einige Unterschiede zwischen den beiden Tierarten fest. Und dann zogen auch schon die Trampeltiere an uns vorbei und wir machten uns mit Ihnen gemeinsam auf den Weg zur Mangfall.
Jedes Kind hatte die Gelegenheit streckenweise auf einem Kamel zu reiten und im Wechsel die Lamas und das Alpakas an Leinen zu führen. Alle Kinder waren sehr beeindruckt und mutig genug auf dem schaukelnden Rücken der Kamele zu sitzen. Zurück am Hof hörten wir noch viele interessante Sachen über Kamele und nach einem gemeinsamen Eis ging es auch schon zurück nach Hause.

Wir bedanken uns sehr bei Konstantin und Bianca Klages von den Bayernkamelen, die uns diesen schönen Tag ermöglicht haben.

Foto: S. Becker / Artikel: S. Becker

05.06.2025

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AWO Schuldner- und Insolvenzberatung jetzt mit offener Sprechstunde für Privatpersonen aus dem Landkreis München

Die Schuldner- und Insolvenzberatung (SIB) des AWO Kreisverbands München-Land weitet ihr Angebot aus: Ab sofort können Ratsuchende die Beratung auch im Rahmen einer offenen Sprechstunde in Anspruch nehmen – ganz ohne Termin, jeden Donnerstag zwischen 14 und 17 Uhr. Damit schafft die AWO gemeinsam mit der Nachbarschaftshilfe Oberschleißheim e.V. ein noch niederschwelligeres Angebot für Bürger*innen in finanziellen Schwierigkeiten. Ziel ist es, Menschen, die durch Arbeitslosigkeit, Krankheit, Trennung oder andere Lebensumstände in eine finanzielle Notlage geraten sind, frühzeitig und unbürokratisch zu unterstützen. Auch bietet die SIB unverbindliche Informationen rund um das Thema Schuldenvermeidung.

Verschuldung kann jeden treffen – unabhängig von Alter, Bildungsstand oder sozialem Umfeld. Die Ursachen sind vielfältig, oft kommt eins zum anderen. Umso wichtiger ist es, betroffenen Menschen eine offene Tür zu bieten, bevor oder wenn die finanzielle Belastung zu groß wird. „Gerade bei finanziellen Problemen ist der Schritt zur Vereinbarung eines Beratungstermins oft zu groß“, erklärt Stefanie Sonntag, Fachbereichsleitung beim AWO SozialService. „Mit der offenen Sprechstunde wollen wir Barrieren abbauen und signalisieren: Sie sind nicht allein – und Hilfe ist möglich.“

Beratung ohne Termin, vertraulich und kostenlos
Die offene Sprechstunde richtet sich an Privatpersonen aus dem Landkreis München und findet ab sofort jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr in der Geschäftsstelle des AWO Kreisverbands in der Balanstraße 55 / EG in München statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Damit ausreichend Zeit für Ihr Anliegen bleibt, ist ein Beginn der Sprechstunde spätestens um 16 Uhr möglich. Die Beratungen sind vertraulich, unterliegen der Schweigepflicht und sind für die Ratsuchenden kostenfrei.

Weitere Infos zur Arbeit der Schuldner- und Insolvenzberatung und allen anderen Angeboten des SozialService des AWO Kreisverbands München-Land gibt es im soeben erschienenen Jahresbericht einzusehen.

Info Aktionswoche
Vom 2. bis 6. Juni 2025 findet die bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung unter dem Motto „Beste Investition – Finanzbildung. Wenn aus Minus Plus wird.“ statt, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV).

02.06.2025

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Der Jahresbericht des AWO SozialService 2024 – erstmals erweitert durch Berichte aus den Klawotten und dem Fachbereich Migration

Seit Herbst 2024 gehören der AWO-Fachbereich Migration sowie die Klawotten zum SozialService. Die beiden Fachbereiche ergänzen die bisherigen Angebote der Wohnungsnotfallhilfe, Schuldner- und Insolvenzberatung sowie des Betreuungsvereins. Seit Januar 2025 ist der Kreisverband außerdem Träger des Begegnungszentrums für Senioren in Unterschleißheim. Nun liegt erstmals ein umfassender Jahresbericht zu allen Bereichen vor.

FOL ist 18 Jahre alt: Wohnungserhalt steht an erster Stelle
Die inzwischen volljährige Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit (FOL) ist seit 2007 für die Bürger*innen im Landkreis München – dem bevölkerungsreichsten bayerischen Landkreis – im Einsatz. Im Jahr 2024 wurden 1.557 Personen beraten, davon konnten 1.432 Fälle positiv abgeschlossen werden. Die FOL wird vom Landkreis München vollständig finanziert.

Je früher ein Problem erkannt wird, desto schneller kann gehandelt werden. Die FOL unterstützt Menschen dabei, ihre Wohnung zu sichern oder neue Perspektiven zu entwickeln – durch schnelle Terminvergabe, individuelle Beratung bei Zwangsräumung, Hilfe bei Anträgen und die Anbindung an weitere Hilfen. Auch bei Wohnungssuche, finanzieller Sicherung und dem Aufbau persönlicher Ressourcen steht die FOL zur Seite.

Fünf Jahre Betreuungsverein: Die Betreuungen werden komplexer
Seit 2020 übernimmt der Betreuungsverein des AWO Kreisverbands München-Land gesetzliche Betreuungen im Landkreis – und stellt fest: Die Anforderungen steigen. Viele Fälle sind durch psychische Erkrankungen, Suchtproblematiken oder soziale Isolation besonders herausfordernd. Gleichzeitig fehlen oft Angehörige oder ehrenamtliche Unterstützer*innen.

Seit der Reform des Betreuungsrechts 2023 steht die Selbstbestimmung der betreuten Personen im Mittelpunkt – gesetzliche Betreuer*innen sollen vorrangig unterstützen statt vertreten. Damit steigen die Anforderungen an Fachlichkeit, Kommunikation und Organisation. Neben den Betreuungen selbst ist der Verein auch in der Beratung ehrenamtlicher Betreuer*innen aktiv und informiert zu Themen wie Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen, Patientenverfügungen und dem Ehegattennotvertretungsrecht.

Die AWO Klawotten: Das größte Ehrenamtsprojekt des Kreisverbands zählt 200 Engagierte in 2024
Was 2008 mit einem Laden in Ottobrunn begann, ist heute ein starkes soziales Projekt mit fünf Standorten im Landkreis München und einem weiteren in Gauting. Die AWO Klawotten bieten mehr als gut erhaltene Kleidung und Haushaltswaren – sie schaffen Begegnungsorte, unterstützen Menschen in schwierigen Lebenslagen und stehen für gelebte Nachhaltigkeit. Ohne öffentliche Zuschüsse und getragen von einem engagierten Team und zahlreichen Spender*innen, verbindet das Projekt soziale Hilfe mit Ressourcenschonung – direkt, unbürokratisch und für alle. Mit über 200 Engagierten sind die Klawotten das größte Ehrenamtsprojekt des AWO Kreisverbands. Das hauptamtliche Team besteht aus 14 Mitarbeiter*innen.

AWO Flüchtlings- und Integrationsberatung bleibt gefragt
Auch im Jahr 2024 war die Nachfrage nach Beratung hoch: Über 8000 Gespräche wurden geführt und 838 Menschen – darunter 291 Minderjährige – in verschiedenen Lebenslagen unterstützt. Die Klient*innen kamen aus insgesamt 34 Herkunftsländern, am häufigsten aus der Ukraine, Afghanistan, Nigeria und Syrien. Thematisch standen rechtliche Fragen, Aufenthaltsstatus, Wohnen, Gesundheit und Bildung im Fokus. Die Beratungen fanden überwiegend direkt in den Unterkünften statt – für eine möglichst niederschwellige, wohnortnahe Unterstützung.

Mehr zum Jahresbericht 2024 des AWO SozialService
Mehr zu diesen Themen und weiteren Fachbereichen bzw. Einrichtungen – wie der Schuldner- und Insolvenzberatung, dem Familienzentrum „Alte Apotheke“ in Höhenkirchen-Siegertsbrunn sowie dem Begegnungszentrum für Senioren – finden Sie im aktuellen Jahresbericht des AWO SozialService.

28.05.2025

Weitere Informationen

Judith Horsch-Plein
Referentin Presse und Social Media
Mobil 0176 16720948
presse@awo-kvmucl.de

Nora Otto
Referentin Presse und Social Media
Mobil 0176 16720918
presse@awo-kvmucl.de

AWO Kreisverband München-Land e.V
Balanstraße 55 | 81541 München 

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Projektwochen zum Thema Rettungsfahrzeuge

Fahrzeuge mit Blaulicht und Sirene sind für alle Kinder immer wieder spannend. Daher hat sich das Team dazu entschieden, dies zu einem Projektthema für die Einrichtung zu machen. In einem Zeitraum von vier Wochen haben sich Pädagogen und Kinder intensiv mit Rettungsfahrzeugen beschäftigt. Für die Kinder gab es vielfältige Angebote und Aktivitäten zu den Themen Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen. Es wurden Bücher angeschaut, Fahrzeuge gebastelt und gemalt, Experimente durchgeführt, Kuscheltiere verarztet und noch vieles mehr.

Gemeinsam mit allen Krippenkindern haben wir die Feuerwehr in Feldkirchen besucht. Dort wurde uns die ganze Ausrüstung und die Feuerwehrautos gezeigt. Zum Abschluss des Besuches durfte jedes Kind mit dem Feuerwehrschlauch Wasser spritzen – das war das Highlight für alle. Auch die Besuche von Polizei und Krankenwagen in der Einrichtung beeindruckten die Kinder sehr. Das Projekt war auch noch viele Wochen später bei den Kindern Thema.

Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten – man nennt diese Sätze »Pangrams«.
  • Feuerwehrfahrzeug aus Lebensmitteln

    Feuerwehrfahrzeug aus Lebensmitteln

  • Kindergruppe mit zwei Polizisten und Polizeiauto

    Kindergruppe mit zwei Polizisten und Polizeiauto

  • Kinder an Ambulanzauto mit Sanitäter

    Kinder an Ambulanzauto mit Sanitäter

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Tatütata, die Feuerwehr ist da – Feuerwehr-Sommerfest im Kinderhaus Gänseliesl

Bei fast strahlend blauem Himmel trafen sich die Familien im Garten des Kinderhauses, um ein herrliches Sommerfest unter dem Motto „Unsere tapfere Feuerwehr“ am 16.5.2025 zu feiern. Fleißig probten die Mädchen und Buben mit den Pädagoginnen in den letzten Wochen ihre Auftritte. Schere und Kleber bekamen keine Ruh und so entstand dank der fleißigen Kinder wunderschöne feurige Deko im Kinderhaus und im Garten. Die Tage vergingen und schon stand, das Fest vor der Tür.

Nachdem sich Alle im Garten versammelt hatten, wurden kurze Worte der Begrüßung von Frau Klein-Siegl an die Festgäste gerichtet.

Schon standen die großen Auftritte der Kinder auf dem Programm. Mit Tänzen zu Feuerwehrmusik bis hin zu selbst gedichteten Liedern und Gedichten begeisterten die Mädchen und Buben die Gäste.

Im Anschluss durften sich die Familien bei den Feuerwehr-Spielstationen austoben und ihre Kräfte unter Beweis stellen. Es gab passend zum „RETTEN, SCHÜTZEN, BERGEN und LÖSCHEN“ Spielstationen für die Kinder. Um eine schöne Erinnerung an diesen tollen Tag zu schaffen, stand eine Feuerwehr-Fotostation mit im Garten und die Feuerwehr Hofolding Faistenhaar stellte ihre Spritzwand für die Kinder zur Verfügung und informierte die Festgäste über die Arbeit der Feuerwehr.

Für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt, dank des Engagements unseres tollen Elternbeirates und der Kinderhaus-Familien. Vielen herzlichen Dank dafür! Gerne möchten wir uns auch für die super Zusammenarbeit bei der freiwilligen Feuerwehr Hofolding-Faistenhaar, bei Frau Döhnel vom AWO-Ortsverband, Frau Schroeder und Herr Kroll den AWO Fachbereichsleitungen, Frau Keller von der Grundschule Brunnthal und bei Herrn Bürgermeister Kern bedanken. Besonderer Dank gilt unseren wunderbaren Kinderhaus-Kindern und ihren Eltern für das großartige Miteinander.

Bergen, retten, schützen, löschen…- Alles dreht sich um die Feuerwehr 

Was muss ich tun, wenn plötzlich der Feueralarm im Kinderhaus losgeht? Das haben die Mädchen und Buben der „Liesl“ in Zusammenarbeit mit der freiwilligen Feuerwehr Hofolding-Faistenhaar unter der Leitung von Björn Rohnke in den letzten Wochen gelernt. Das Gelernte konnte dann gleich in die Tat umgesetzt werden bei zwei Evakuierungsübungen. Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Rohnke und der freiwilligen Feuerwehr Hofolding-Faistenhaar für die herausragende Kooperation.

Herzlichst Ihr Team der Liesl

Artikel: N.Weigl / Foto: M.Melber/ S.Klein-Siegl

  • Kinder an Feuerwehrfahrzeug mit geöffneter Tür, manche drinnen

    Kinder an Feuerwehrfahrzeug mit geöffneter Tür, manche drinnen

  • Spiele an der Löschwand mit Schlauch

    Spiele an der Löschwand mit Schlauch

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Zähne zeigen im Grünen

Zahnärztin Frau Dr. Skibinski aus Aying, war mit Ihrer Assistentin im Wald bei den Wurzelzwergen zu Besuch und es wurde viel geguckt, gesprochen, geputzt und gelacht! Sie hatten ihre Handpuppe Leo Löwe, ein riesiges Zahnmodell, sowie eine riesengroße Zahnbürste im Gepäck und erklärten den Kindern, warum Zähneputzen wichtig ist und zeigten, wie man es richtig macht. Außerdem erzählten sie noch, warum Zähne lieber Gemüse als Süßes knabbern.

Nach vielen Informationen und Spaß, gab’s zum Schluss noch ein Zahnputz-Set für jeden zum Mitnehmen. 

Text und Fotos: Sabine Binderberger

23.05.2025

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AWO München-Land informiert: Jung, gesund – und plötzlich hilflos? Warum auch junge Menschen Vollmachten und Verfügungen brauchen

„Dafür bin ich doch noch viel zu jung!“ – Viele junge Menschen beschäftigen sich nicht mit Vorsorgedokumente wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung. Diese Erfahrung macht der Betreuungsverein des AWO Kreisverbands München-Land immer wieder. Doch das kann im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben – für Betroffene und Angehörige. Denn rechtlich darf niemand automatisch Entscheidungen für eine andere volljährige Person treffen, nicht einmal der/die Ehepartner*in oder die Eltern.

Fiktiver Fall – aber realistisch: Unfall im Ausland ohne Vollmachten
Nach dem Abi macht Max (Name frei erfunden) mit Freunden eine Reise durch Deutschland. Bei einem Rollerunfall erleidet er ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und wird bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert. Seine Eltern erfahren davon – doch sie dürfen keine medizinischen Entscheidungen treffen, keine Unterlagen einsehen, keine Rückholung nach München organisieren. Eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht hätte den Eltern rechtlich das nötige Handlungsmandat gegeben. So mussten sie tagelang auf die gerichtliche Bestellung zum Betreuer warten, während der Zustand von Max kritisch blieb.

„Vollmachten und Verfügungen sind keine Frage des Alters, sondern der Verantwortung – sich selbst und anderen gegenüber“, sagt Stefanie Sonntag, Fachbereichsleitung beim AWO SozialService München-Land. „Gerade junge Menschen sind heute viel unterwegs: auf Reisen, beim Sport, beim Feiern. Ein Unfall oder eine Krankheit kann jeden treffen – unerwartet und ohne Vorwarnung.“

Die AWO München-Land bietet hierzu individuelle Beratung rund um Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung an. Interessierte erfahren, welche Dokumente sinnvoll sind, worauf sie achten müssen – und wie sich mögliche Fallstricke vermeiden lassen. Wer frühzeitig vorsorgt, sorgt nicht nur für sich selbst, sondern auch für Entlastung im Familien- oder Freundeskreis.

20.05.2025

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Gemeinsam stark: Nothilfefonds im Landkreis München

Wenn Sicherheitsschuhe fürs Praktikum 👟 oder eine neue Matratze 🛏️ zu teuer sind – was dann? Gut, dass es den Nothilfefonds im Landkreis München gibt!

💬 Schnelle Hilfe für Menschen in finanzieller Not
💬 Da, wo gesetzliche Hilfen nicht ausreichen
💬 Unbürokratisch, gezielt und direkt vor Ort

📈 Gerade jetzt – bei steigenden Kosten – ist Unterstützung wichtiger denn je. So funktioniert der Fonds:
✅ Finanziert durch Spenden
✅ Verwaltet von AWO, Caritas, Diakonie & Paritätischem
✅ Jeder Euro hilft direkt

🎁 Tipp: Nutzt Geburtstage, Firmenfeiern oder Jubiläen als Spendenanlass – jeder Beitrag zählt!

ℹ️Mehr Infos: 👉 Alle Infos auf der Homepage des Landratsamts München unter „Nothilfefonds im Landkreis München“ 🤝 Zusammenhalt zeigt sich in der Hilfe für andere.

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Migrationsberatung im Landkreis München: Unverzichtbar für gelungene Integration

Ob beim Ausfüllen von Anträgen, der Anerkennung von Schul- oder Berufsabschlüssen oder dem Zugang zu Sprachkursen – Menschen mit Migrationsgeschichte stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Eine zentrale Anlaufstelle, die ihnen beim Ankommen hilft, ist die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE). Im gesamten Landkreis München wird dieses wichtige Angebot inzwischen ausschließlich vom AWO Kreisverband München-Land e. V. geleistet – aktuell mit nur zwei Vollzeitstellen.

Im Jahr 2024 hat der Kreisverband mit diesen beiden Vollzeitstellen insgesamt 212 Fälle beraten – wobei jeder Fall oft mehrere Familienmitglieder umfasste: Pro Fall wurden zwischen zwei und sieben Personen beraten. Das entspricht über 150 Klient*innen pro Berater*in. Alle Klient*innen wohnen in eigenen Wohnungen und die Mehrheit ist erwerbstätig und benötigt spezifische Beratung und Unterstützung in Bereichen wie Arbeitsmarktintegration, Anerkennung von ausländischen Abschlüssen, Sprachkursen, Familienzusammenführung sowie sozialen Leistungen wie Elterngeld und Kinderzuschlag.

Die Vielzahl an Beratungsanfragen sowie die teils weiten Anfahrtswege vieler Ratsuchender – bis zu 90 Minuten für einen Termin – verdeutlichen die Relevanz der MBE im Landkreis München. „Für eine gelungene und nachhaltige Integration von Zugewanderten in Gesellschaft und Arbeitswelt ist die MBE unverzichtbar – gerade mit Blick auf den akuten Fachkräftemangel“, betont Michael Germayer, Vorstand des AWO Kreisverbands München-Land e.V.

Finanziert wird die Migrationsberatung aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI). Doch diese Mittel reichen seit Jahren nicht aus. Der gemeinnützige AWO Kreisverband hat deshalb in den vergangenen Jahren über 80.000 Euro aus eigenen Mitteln beigesteuert, um die Beratungsstellen aufrechtzuerhalten. Trotz der angespannten Finanzierungslage bleibt der Verband engagiert: „Wir setzen alles daran, das Angebot fortzuführen und bemühen uns aktuell um Drittmittel“, so Michael Germayer.

24.04.2025

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AWO Wohnungsnotfallhilfe: Messie-Projekt wird zum festen Bestandteil der präventiven Arbeit beim AWO KV München-Land

Das 2024 gestartete Projekt „wohnen+ Messie-Syndrom in der Wohnungsnotfallhilfe“ – finanziert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales – wird ab 1. Juni 2025 fester Bestandteil der präventiven Arbeit des AWO Kreisverbands München-Land e.V. im Landkreis München. „Wir sind dankbar, dass wir mit diesem Angebot eine wichtige Lücke im Hilfesystem schließen können“, sagt Stefan Wallner, Fachbereichsleiter im SozialService der AWO München-Land.

Das Messie-Syndrom ist eine Zwangsstörung, bei der es zur Verwahrlosung der Wohnung oder Überfrachtung mit gesammeltem Material kommt und das kann im schlimmsten Fall den Verlust der Wohnung zur Folge haben.

„Das Projekt unterstützt Menschen, die unter dem Messie-Syndrom – einer anerkannten Krankheit – leiden, indem beim Entmüllen der Wohnungen unterstützt wird. Oft können die Betroffenen aufgrund des zwanghaften Hortens ihre Wohnungen kaum mehr bewohnen. Wir bieten praktische Unterstützung, gehen pädagogisch vor und bauen Vertrauen auf, um die/den Betroffene/n zu unterstützen, die Wohnung nicht zu verlieren“, erklärt Sozialarbeiterin Conny von Reinhardstoettner, die das Projekt beim Kreisverband mitaufgebaut hat.

Das Entmüllen des Wohnraums ist nur ein erster Schritt der Arbeit. In den meisten Fällen erscheint eine therapeutische Begleitung sinnvoll, um den Klienten zu ermöglichen, im Alltag besser mit der Situation umzugehen. „Im Rahmen des Projekts besteht eine Kooperation mit einer Klinik, die entsprechende therapeutische Maßnahmen anbietet. Am freien Markt ist es hingegen äußerst schwierig, einen spezifisch geeigneten Therapieplatz zu finden“, erläutert Stefan Wallner. Aus diesem Grund ist eine strukturierte Nachsorge ein zentraler Bestandteil des Gesamtkonzepts.

17.04.2025

Rückfragen & weitere Informationen

Judith Horsch-Plein
Referentin Presse und Social Media
Mobil 0176 16720948
presse@awo-kvmucl.de

Nora Otto
Referentin Presse und Social Media
Mobil 0176 16720918
presse@awo-kvmucl.de

AWO Kreisverband München-Land e.V
Balanstraße 55 | 81541 München 

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